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Zwei Kinder verlaufen sich bei Wanderung in den Bergen

Es sollte ein entspannter Muttertags-Ausflug in den Chiemgauer Alpen werden – doch von einem Jungen und einem Mädchen fehlt plötzlich jede Spur. Wie es schließlich ein glückliches Ende gab.

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Kühe im Abendnebel picture alliance / dpa

Grassau (dpa/lby) - In den Chiemgauer Alpen haben sich zwei Kinder bei einer Wanderung verlaufen. Um die Kinder wiederzufinden, musste die Bergwacht Grassau zu einer Vermisstensuche an der Hochplatte (Landkreis Traunstein) ausrücken, wie sie mitteilte. Das achtjährige Mädchen und der zwölfjährige Junge waren zuvor mit ihren Eltern und Bekannten zu einem Muttertagsausflug aufgebrochen. 

Die Gruppe aus dem Landkreis München hatte zu Fuß von der Talstation zur Staffn-Alm auf 1.050 Metern Höhe wandern wollen, wobei die beiden Kinder vorausgegangen waren und dabei immer wieder die unterschiedlichsten Abkürzungen genutzt hatten, wie es hieß. Der Junge und das Mädchen seien auf verschiedene Wege in Richtung Gipfel abgebogen, wobei die Eltern laut Bergwacht den Kontakt zu ihnen verloren und nach Hilfe riefen.

Gute Nachricht kurz vor Start der Vermisstensuche

Kurz bevor die Vermisstensuche der Bergwacht startete, kam jedoch bereits die gute Nachricht: Die Kinder waren in Sicherheit. Eine vierköpfige Gruppe sei auf die beiden Kinder aufmerksam geworden und habe sie angesprochen. Das Mädchen habe die Handynummer der Mutter auswendig gewusst, woraufhin sie diese kontaktierten, teilte die Bergwacht mit. 

Vier Rettungskräfte brachten die Kinder dann mit einem Rettungsfahrzeug zu ihren Eltern zurück, die diese knapp zwei Stunden später wieder in die Arme schließen konnten.

© dpa-infocom, dpa:260510-930-62341/1