Altmaier in Rom jetzt gegen Zverev - Auch Struff siegt
Guter Start für die deutschen Tennisprofis in Rom. In Runde zwei kommt es zu einem deutschen Duell.
Rom (dpa) - Daniel Altmaier hat beim Turnier in Rom mit einem Kraftakt die zweite Runde erreicht und damit ein deutsches Tennis-Duell mit Alexander Zverev perfekt gemacht. Altmaier rang beim Masters-1000-Event den Chinesen Zhang Zhizhen mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:4 nieder. Der 27-Jährige verwandelte nach 2:22 Stunden seinen ersten Matchball.
Struff ohne Probleme
Dabei hatte Altmaier bereits fast aussichtslos zurückgelegen. Im zweiten Satz schlug Zhang Zhizhen zum Matchgewinn auf und hatte beim Stand von 5:3 zwei Matchbälle. Doch Altmaier fand irgendwie einen Weg zurück. Im dritten Satz schaffte er zum 2:1 ein frühes Break und machte den Sieg etwas später perfekt.
Zverev hatte nach seiner klaren Finalniederlage in Madrid gegen Jannik Sinner ein paar Tage frei und in Rom zunächst ein Freilos. Nun kommt es am Freitag zum fünften Duell mit Altmaier, die Bilanz spricht mit 3:1 für Zverev. Auch Jan-Lennard Struff nahm seine Auftakthürde. Gegen den Argentinier Francisco Comesana setzte sich der Routinier deutlich mit 6:2, 6:4 durch.
Auch Hanfmann, Maria und Siegemund siegen
Für eine kleine Überraschung sorgte Yannick Hanfmann. Der 34 Jahre alte Karlsruher gewann gegen den Polen Hubert Hurkacz mit 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:2. «Er ist ein unglaublich guter Aufschläger. Es geht darum, ruhig und fokussiert zu bleiben. Das ist mir gelungen», sagte Hanfmann nach der Partie. Er trifft jetzt auf den Italiener Luciano Darderi.
Bei den Frauen schafften Tatjana Maria und Laura Siegemund den Sprung in Runde zwei. Die 38 Jahre alte Maria gewann ihre Auftaktpartie gegen die Polin Magda Linette klar mit 6:0, 6:3. Dabei zeigte Maria eine überzeugende Leistung. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der French Open in Paris brauchte die Nummer 54 der Welt nur 77 Minuten für ihren Erfolg.
Die ebenfalls 38 Jahre alte Siegemund setzte sich gegen die Tschechin Sara Bejlek mit 6:4, 6:4 durch. Das Aus kam dagegen für Qualifikantin Tamara Korpatsch, die gegen Solana Sierra aus Argentinien beim 3:6, 1:6 chancenlos war.