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«Fast in Hosen gemacht»: Cobolli im Viertelfinale von Paris

Italien hat mehr Top-Tennisspieler als nur Jannik Sinner. Das beweist aktuell auch Flavio Cobolli bei den French Open - auch wenn er am Ende mit den Nerven zu kämpfen hatte.

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Tennis French Open Christophe Ena/AP/dpa

Paris (dpa) - Nach dem dramatischen Aus von Topfavorit Jannik Sinner hält Flavio Cobolli die Hoffnungen der Italiener auf einen Tennis-Triumph bei den French Open am Leben. Der 24-Jährige setzte sich gegen den US-Amerikaner Zachary Svajda mit 6:2, 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:5) durch und erreichte das Viertelfinale. Am Ende hatte er aber mit den Nerven zu kämpfen. 

«Ich habe mir fast in die Hosen gemacht», sagte Cobolli beim Siegerinterview auf dem Court Philippe Chatrier lächelnd. Trotz einer 5:1-Führung hätte er den vierten Satz fast noch verloren. «Ich bin glücklich, aber immer noch nervös. Ich muss mich ein bisschen erholen».

Cobolli hat - genau wie der Hamburger Alexander Zverev - im Turnierverlauf erst einen Satz verloren und starke Leistungen gezeigt. Der Finalist des Sandplatzturniers von München gilt jetzt als einer der Favoriten in der oberen Turnierhälfte. Auf Zverev könnte der Weltranglisten-14. erst in einem möglichen Finale treffen.

© dpa-infocom, dpa:260601-930-158055/1