«Ermüdend»: Patrice Aminati braucht weitere Strahlentherapie
Bei Patrice Aminati wurde schwarzer Hautkrebs festgestellt. Eine Therapie habe nun nicht angeschlagen – auch die Hitzewelle sei für sie besonders anstrengend gewesen, berichtet die Influencerin.
Berlin (dpa) - Die an Hautkrebs erkrankte Influencerin und Moderatorin Patrice Aminati (31) muss laut eigenen Worten eine weitere Strahlentherapie über sich ergehen lassen. «Leider schlägt die Therapie bei manchen Metastasen nicht an. Das wurde beim letzten MRT zweifelsfrei festgestellt», schrieb sie in einer Story auf ihrem Instagram-Account. «Deshalb ist eine zusätzliche Therapie notwendig - in dem Fall Bestrahlungen.»
Die Behandlung mache ihr weiter zu schaffen, berichtete sie. Die Situation sei «ermüdend und man ist einfach ausgebrannt», so Aminati. «Da hilft die beste Unterstützung nichts: Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen.» Motivation gebe ihr aber der Satz einer Mitpatientin: «Solange die Ärzte noch therapieren, haben Sie Hoffnung.»
Bei Aminati wurde vor drei Jahren schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Eine vollständige Heilung ist laut früheren Aussagen von ihr ausgeschlossen. Im Dezember hatte Aminati die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgegeben, dem Fernsehmoderator Daniel Aminati (52), mit dem sie eine Tochter hat.
Hitzewelle «doppelt anstrengend»
Schon die Hitzewelle in den vergangenen Tagen sei besonders belastend gewesen. «Für uns chronisch Erkrankte war das natürlich doppelt anstrengend», schrieb sie in der Instagram-Story. «Das fängt an bei der Kühlung der Medikamente bis hin, dass Nebenwirkungen doppelt und dreifach zuschlagen. Jetzt ist ein neuer Wind aufgekommen und wir können alle etwas durchatmen.»
Hitze ist besonders gefährlich für Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. Wie der Krebsinformationsdienst auf seiner Webseite schreibt, verstärkt Hitze die Nebenwirkungen mancher Medikamente.