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Jennifer Rush lernte Deutsch mit dem Sandmännchen

US-Sängerin Jennifer Rush kam als Kind nach Deutschland. Warum das für sie ein Schock war und wie ihr das Fernsehen beim Ankommen geholfen hat.

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US-Sängerin Jennifer Rush Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Leipzig (dpa) - Der US-Popsängerin Jennifer Rush («Destiny», «Ring of Ice») half das Fernsehen beim Erlernen der deutschen Sprache. Eine Sendung sei ihr besonders in Erinnerung: das Sandmännchen, erzählte die 65-Jährige in der MDR-Talksendung «Riverboat». Weil ihr Vater als Opernsänger eine Anstellung in Deutschland erhielt, zog die Familie von New York nach Flensburg, als sie noch ein Kind war. «Das war ein Schock», erinnert sie sich. Zumal sie damals kein Deutsch gesprochen habe. Das habe sie dann mit Hilfe des Fernsehers gelernt, sagt Rush. 

In den 1980er Jahren stieg Rush, die eigentlich Heidi Stern heißt, zur Pop-Ikone auf. Mit ihrer Liebesballade «The Power of Love» stürmte sie in vielen Ländern an die Spitze der Charts. Das Lied wurde zu einer Hymne der 80er und von etlichen anderen Künstlern kopiert. Seit rund 15 Jahren ist es still um sie geworden, ihr letztes Album «Now Is the Hour» hat Rush 2010 veröffentlicht. Sie wolle wieder Musik machen, sagte sie im MDR. Nähere Angaben dazu machte sie allerdings nicht.

© dpa-infocom, dpa:260531-930-153252/1