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Kerkeling: Internet-Kampf ist «gnadenlos und hasserfüllt»

Als Provinzreporter Horst Schlämmer sucht er in einem neuen Kinofilm das Glück. Privat sorgt er sich um Hass in sozialen Medien. Manche Videos lassen ihn aber gar die Weltlage vergessen.

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Hape Kerkeling Britta Pedersen/dpa

Berlin (dpa) - Der Komiker Hape Kerkeling findet Hassnachrichten in sozialen Medien nach eigener Aussage gnadenlos. «Im Internet tobt heute ein Kampf, der vergleichbar ist mit den Straßenkämpfen in der Weimarer Republik. Blutig, gnadenlos und hasserfüllt», sagte der 61-Jährige dem Magazin «Stern» in einem Doppelinterview mit seiner Kollegin Tahnee Schaffarczyk (33).

«Die bösen Nachrichten, die ich bekomme, verfassen Menschen, die solche Volltrottel sind, dass sie mir leidtun. Diesen Hass muss man eingrenzen», sagte Kerkeling weiter. Auch Schaffarczyk findet es demnach «erschreckend, wie inflationär Menschen ihren Frust und Hass anonym im Netz verbreiten».

Spaß machen Kerkeling süße Tiere im Internet. «Die Katzenvideos wiederum befriedigen mich ungemein. Eine Viertelstunde davon, und schon ist die Birne angenehm matschig und die Weltlage verschwunden», sagte der Komiker.

Kerkeling und Schaffarczyk sind gemeinsam in dem Film «Horst Schlämmer sucht das Glück» zu sehen, der am 26. März in die Kinos kommt. Darin will der Provinzreporter Schlämmer herausfinden, warum viele Menschen so unglücklich sind.

© dpa-infocom, dpa:260314-930-815116/1