Metallica schreibt in Berlin mit 94.000 Besuchern Geschichte
Berlin wurde am Samstagabend ordentlich eingeheizt. 94.000 Menschen kamen zum Konzert von Metallica im Olympiastadion. Die Band spricht von einem Rekord.
Berlin (dpa) - Die US-Metal-Band Metallica hat mit ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion Geschichte geschrieben. 94.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten das Konzert am Samstagabend, wie das Stadion auf Instagram mitteilte. Die Band spricht von einem Rekord und der größten Show, die es jemals im Olympiastadion gegeben habe. Zum Vergleich: Bei einem Fußballspiel gibt es in dem Stadion für rund 73.860 Menschen Platz.
Möglich wurde das durch die Bühnenanordnung. Anders als bei anderen Konzerten im Olympiastadion stand die Bühne nicht am Marathon-Tor, sondern mittig, somit konnten alle Tribünenplätze genutzt werden. Die Bühne war als Ring angeordnet: Fans, die viel Geld für Karten in der Mitte bezahlt hatten, kamen bei etwas Glück auch in den Genuss, die Musiker abzuklatschen.
Metallica spielt Rammstein-Song
Kurz nach 20.00 Uhr kamen die vier Musiker einer der erfolgreichsten Metal-Bands der Welt auf die Bühne und heizten den beseelten Fans vom ersten Ton an ein. Gut zwei Stunden lang spielten Metallica um Frontmann James Hetfield Titel ihres jüngsten Albums «72 Seasons», aber auch Klassiker wie die Ballade «Nothing Else Matters» sowie am Ende «Enter Sandman» und «Masters of Puppets». Als Reminiszenz an die Lokalmatadoren von Rammstein spielten sie deren Song «Sonne» – Tausende Fans sangen dabei mit. Beendet wurde das Konzert mit einem Feuerwerk auf dem Dach des Olympiastadions.
Seit gut drei Jahren sind Metallica im Rahmen der M72 World Tour unterwegs. 2023 und 2024 waren sie zu je zwei Konzerten in Hamburg, zuletzt bei zwei Auftritten in Frankfurt am Main. Das Berliner Konzert war das siebte und letzte Konzert in Deutschland.