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Stabiles Sommerwetter bis zum 1. Mai

Nur die Astronomie setzt der Sonne dieser Tage Grenzen. Der Maifeiertag wird ein Fest. Die Natur findet das nicht allzu gut. Schlägt das Wetter am Wochenende um?

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Wetter Stefan Puchner/dpa

Offenbach (dpa) - Das schöne Wetter hält an. Auch für den Feiertag am 1. Mai erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) wunderbares Ausflugswetter. «Was vor allem Sonnenliebhaber freut, lässt Landwirte und Gärtner doch zunehmend die Stirn runzeln, denn der in Teilen des Landes dringend benötigte Regen für das Pflanzenwachstum bleibt auch heute und in den kommenden Tagen weiter aus», sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter.

Die Wetterlage sei «wie einzementiert»: Ein wirklich großräumiges Hochdruckgebiet mit mehreren Schwerpunkten erstreckt sich von Skandinavien über weite Teile West- und Mitteleuropas und hält die Tiefs von Deutschland fern. Die Hochs «Volker» und «Winfried» könnten sich maximal als «Betonmischer» betätigen, so der Meteorologe. 

Böiger Wind am Dienstag und Mittwoch

Am Dienstag steht erneut viel Sonnenschein bevor. Dafür zieht der Nordostwind aber etwas an und weht teils böig. Höchstens an den Alpen könnte es für einen kleinen Schauer reichen - «hier muss aber definitiv viel Konjunktiv verwendet werden», sagt Reuter. Am Mittwoch werde an vielen Orten «die astronomisch maximale Sonnenscheindauer erreicht». Dazu weht aber vor allem in der Südwesthälfte ein kräftiger, stark böiger Ost- bis Nordostwind.

In der Nacht zum Donnerstag wird es in der Osthälfte noch einmal ziemlich frisch mit Tiefstwerten von bis zu minus 5 Grad, «was einigen Pflanzen gar nicht gefallen dürfte», wie der Meteorologe berichtete. «Dafür gibt es tagsüber erneut das Maximum an Sonnenschein - und das landesweit.»

Über 20 Grad am 1. Mai

Am Freitag, dem Maifeiertag, bleibt es sonnig und die Temperaturen steigen vom Südwesten her deutlich an. Es wird überall über 20 Grad warm, im Westen sogar über 25 Grad. Der Wind lässt wieder nach, sodass sich der 1. Mai ideal für Ausflüge eignet.

«Ob es dann am Wochenende für eine Wetterumstellung hin zu mehr Tiefdruck und Regen oder Gewittern reicht, ist noch ungewiss, aber erste Trends gehen in diese Richtung», sagte Reuter. «Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein entlang - oder in trockenen Zeiten wie diesen eher weniger.»

© dpa-infocom, dpa:260427-930-998404/1