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Kann krank machen - Neuer Zwiebelmett-Rückruf bei Penny

Nach einem Salmonellenfall sorgt nun ein STEC-Bakterienfund für einen weiteren Rückruf von Zwiebelmettwurst bei Penny. Worauf Verbraucher beim Prüfen gekaufter Packungen achten sollten.

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Hersteller ruft Zwiebelmett zurück Roberto Pfeil/dpa

Köln (dpa) - Gefahr von Bakterien: Erneut ruft die OVO Vertriebs GmbH bei Penny verkauftes Zwiebelmett zurück. Betroffen ist der Internetseite lebensmittelwarnung.de zufolge die «Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst 200 Gramm» mit dem Verbrauchsdatum 24. März 2026 und der Chargennummer L006101.

Bei einer behördlichen Routinekontrolle seien in einer einzelnen Probe bestimmte Bakterien, sogenannte Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC), nachgewiesen worden sein, hieß es. 

Zweiter Rückruf in kurzer Zeit

Erst kürzlich hatte es einen Rückruf von Zwiebelmett gegeben – allerdings wegen der Gefahr vor Salmonellen. Betroffen davon waren Packungen mit dem Verbrauchsdatum 12. März 2026 und der Chargennummer L04804. Salmonellen lösen ähnliche Symptome wie das nun festgestellte Bakterium aus: In beiden Fällen können Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.

In schweren Fällen einer Erkrankung durch STEC-Bakterien kann es aber auch zu Fieber und akutem Nierenversagen kommen. Bei schweren oder anhaltenden Symptomen nach dem Essen der Zwiebelmettwurst sollte ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Die betroffenen Produkte seien aus den Regalen genommen worden. Bereits gekaufte Ware könnten Kunden auch ohne Vorlage des Kassenbons in einem Penny-Markt zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen. Andere als die genannten Verbrauchsdaten und Chargen seien nicht betroffen.

© dpa-infocom, dpa:260323-930-854159/2