Die offiziellen Top 5 der Maibaumklau-Aktionen 2026: Spektakuläre Coups von Oberfranken bis Oberbayern
Maibaumklau gehört zur bayerischen Tradition – und 2026 gab es wieder besonders kreative Aktionen. ANTENNE BAYERN präsentiert die offiziellen Top 5: Von der Maibaummafia bis zum göttlichen Coup. Wer hat es auf Platz 1 geschafft? Alle Infos und spannende Geschichten lest ihr hier.
Maibaumklau ist in Bayern eine echte Tradition – und jedes Jahr sorgen die Aktionen für Aufsehen. 2026 wurden die genialsten Coups von ANTENNE BAYERN gekürt. Hier sind die offiziellen TOP 5 der Maibaumklau-Aktionen 2026:
Platz 5: Oberfranken – Der Klau mit der fränkischen Maibaummafia
Die „Maibaummafia aus Tressau“ hat den Bayreuther Maibaum gestohlen. Die Gruppe um Johannes Lauterbach plant jedes Jahr den Coup, diesmal mit 30 Männern aus der Region. Mit Google Maps und WhatsApp wurde die Aktion vorbereitet. In der Nacht vom 23. auf den 24. April starteten sie, schoben den Baum auf einem Wagen und transportierten ihn per Traktor über die Ortsgrenze. Die Auslöse: 100 Liter Bier und ein Spanferkel.
Platz 4: Oberpfalz – Der Maibaum-Blitz-Klau in Nunzenried
Die Feuerwehr Nunzenried hat spontan den Maibaum in Oberviechtach gestohlen – direkt nach einer Übung. In nur drei Stunden wurde der 25 Meter lange Baum mit Decken und Spanngurten verladen und über die Ortsgrenze gebracht. Nach 25 Jahren gelang der Feuerwehr erstmals der Maibaumklau in Oberviechtach.
Platz 3: Oberbayern – Der FAST-IM-KNAST Maibaumklau
Der Inninger Burschenverein ist bekannt für Maibaumklau-Aktionen. 2026 gelang ihnen der Diebstahl eines 1,5 Tonnen schweren Prachtmaibaums in Karlsfeld – perfekt organisiert und in nur 8 Minuten. Die Polizei griff ein, ließ die Aktion aber laufen. Der „Fast-im-Knast“-Maibaumklau bleibt unvergessen.
Platz 2: Schwaben – Der schwäbische Maibaumklau mit Wegfahrsperre
Die Landjugend Bibertal hat den Maibaum der Feuerwehr Reutti gestohlen – trotz tonnenschwerem Auto auf dem Stamm. Mit Muskelkraft wurde das Auto angehoben und der Baum befreit. Die Auslöse: 8 kg Leberkas, 11 Kisten Bier und Asbach.
Special: Der niedlichste Maibaumklau
Auch im Kindergarten „Luftballon“ in Schongau wurde die Maibaumklau-Tradition mit viel Freude gelebt: Die Kinder aus dem „Haus für Kinder“ stahlen den Maibaum und versteckten ihn auf einem nahegelegenen Spielplatz. Die Auslöse wurde im Sinne des Brauchtums verhandelt – am Ende gab es eine süße Lösung in Form von Eis. Das Fest bot zahlreiche Spiele, bayerische Musik und Auftritte der Plattlerjugend, sodass Gemeinschaft, Tradition und Freude für Kinder und Gäste im Mittelpunkt standen.
Platz 1: Der Göttliche Maibaum-Coup – Bayerns sündigster Raubzug
Die Gruppe aus Nussdorf am Inn hat den „Vatikan-Maibaum“ gestohlen, der für das Begegnungszentrum München-Freising in Rom bestimmt war. Mit Spontanität und Cleverness gelang der Coup. Die Auslöse ist noch offen – vielleicht gibt’s Brotzeit, Bier oder sogar einen Sündenerlass. Der Baum ist inzwischen auf dem Weg nach Italien.