12.05.2022 | Gesundheit Das gehört in einen Notfallrucksack!

Unabhängig von der aktuellen Situation ist es immer sinnvoll, einen Notfallrucksack zu packen. Damit ihr bestmöglich vorbereitet seid, haben wir euch eine Packliste zusammengestellt:

Foto: Annette Riedl/dpa

In Ausnahmesituationen kann es sehr hilfreich sein, ein Notgepäck direkt griffbereit zu haben, um schnell handeln und gegebenenfalls das Haus oder die Wohnung verlassen zu können. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt dazu einige Empfehlungen, die wir hier zusammengefasst haben.

Rucksack statt Koffer

Damit ihr die Hände frei habt, solltet ihr euer Notfallgepäck in einen größeren Rucksack packen und Koffer möglichst nicht verwenden. Außerdem sind Rucksäcke meistens leichter und einfacher zu tragen.

Jedes Familienmitglied sollte maximal nur einen Rucksack tragen müssen, natürlich entsprechend der Größe und des Gewichts.

Ausweispapiere müssen rein

Personalausweis, Reisepass, die Krankenversichertenkarte und die wichtigsten Papiere wie Verträge oder Zeugnisse solltet ihr sicher und trocken im Rucksack verstauen.

Passende Kleidung

Das Bundesamt rät bei eurer Kleidung zum sogenannten „Zwiebelprinzip“, die für einige Tage ausreicht. Ihr solltet also mehrere Schichten einpacken oder gegebenenfalls direkt tragen - von Unterwäsche,über Shirts, Jacken bis hin zur Regenjacke und natürlich wetterfesten Schuhen.

Um auf alle Wetterlagen vorbereitet zu sein, sind Handschuhe und eine Kopfbedeckung sinnvoll.

Lebensmittel

Eine oder mehrere Wasserflaschen solltet ihr immer dabeihaben, auch Essensgeschirr kann hilfreich sein. Insgesamt sollte euer Essensvorrat mindestens zwei Tage ausreichen. Eine staubdichte Verpackung ist empfehlenswert.

Das Bundesministerium für Ernährung hat eine Vorratstabelle mit der Menge der Grundnahrungsmittel zusammengestellt. Individuell könnt ihr hier euren Verbrauch berechnen:

Vorratskalkulator

Technik und Hygiene

In einen Notfallrucksack gehören auch Kommunikationsmittel und weitere Dinge des täglichen Bedarfs.

Dazu gehören persönliche Medikamente, Taschenlampe, batteriebetriebenes Radio, Reservebatterien, Hygieneartikel (zum Beispiel Artikel für Monatshygiene, Windeln), Smartphone samt Ladekabel, Erste-Hilfe-Set, Masken und Decken.

Geld nicht vergessen

Absolut naheliegend und wird dennoch oft vergessen. Etwas Bargeld und eure Giro- oder Kreditkarte sollten unbedingt ein Platz in eurem Notfallrucksack finden.

Für die Kleinen

Für jedes Kind ist es angebracht, eine sogenannte SOS-Kapsel zu erstellen. Das ist eine Art Brustbeutel mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift, die die Kleinen mit sich tragen. SOS-Kapseln könnt ihr in nahezu allen Kaufhäusern, Apotheken und Drogeriemärkten kaufen.

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