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Die berüchtigte Männergrippe: Leiden Männer wirklich mehr als Frauen?!

Oft wurde sie nicht ernst genommen: Die Männergrippe. Während es für Frauen ein leichter Husten oder Schnupfen ist, fühlen sich Männer so schlecht, dass sie am liebsten ins Krankenhaus wollen würden. Aber warum? Ist mehr dran am Klischee? Das erfahrt ihr hier!

Ein Mann im Hemd, der sich die Augen reibt Gesundheit Foto: unsplash / Towfiqu barbhuiya

Sich krank fühlen ist zwischen Mann und Frau tatsächlich unterschiedlich intensiv. Haben Frauen einen leichten Schnupfen, empfinden das Männer tatsächlich als viel härter. Die Männergrippe wurde bisher oft belächelt, aber hier sind die überraschenden News: Da ist wirklich etwas dran! 

Was ist die Männergrippe genau?

In den meisten Fällen wird die Männergrippe scherzhaft erwähnt. Im Grunde bedeutet's: Eine übertriebene Reaktion von Männern auf Symptome wie Husten und Schnupfen. Daraus schließen viele eine extreme Wehleidigkeit, weil Mann doch eigentlich nur leicht krank ist.

Es stimmt, Männer leiden mehr als Frauen!

Tatsächlich ist Husten und Schnupfen für Männer wirklich viel belastender als für Frauen. Wie das?!

Das sind die Gründe:

  • Das männliche Immunsystem reagiert anders auf Krankheitserreger. Grundsätzlich hemmt das Hormon Östrogen die Vermehrung von Viren. Da bei Männern der Östrogenspiegel niedriger als bei Frauen ist, baut das Immunsystem bei Frauen Erreger besser ab. 
  • Auch der Testosteronspiegel spielt eine Rolle. Je mehr Testosteron, desto weniger Antikörper sind im Körper. Das heißt, dass beispielsweise bei einer Grippeimpfung bei Frauen deutlich mehr Antikörper gefunden werden. 
  • Zudem haben Frauen andere und grundsätzlich häufiger Schmerzen - ob bei der Periode oder der Geburt. Sie können daher Schmerzen auch viel besser einschätzen - und letztlich auch ertragen. 

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