06.05.2019 | Gesundheit Nackt oder Pyjama? Neuer Schlaf-Report enthüllt, wie Deutschland schlummert

Im eigenen oder fremden Bett, alleine oder zu zweit, bekleidet oder nackt? Wie schläft Deutschland? Die Möbelhauskette IKEA hat sich die Schlafgewohnheiten der Deutschen mal genauer angeschaut. Mit überraschenden Ergebnissen.

Sieben von zehn Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass wir beeinflussen können, wie gut wir schlafen. Entsprechend spannend ist es, einen Blick auf unsere Schlafgewohnheiten zu werfen. In einer umfangreichen Schlafumfrage hat die Möbelhauskette IKEA zusammen mit YouGov 5.072 Menschen in Deutschland befragt, wie sie schlafen. Wir haben die zentralen Ergebnisse für euch zusammengefasst.

Nackt oder bekleidet?

Schlafen wie Gott uns schuf, viele finden daran Gefallen. 41 Prozent der Deutschen meint, dass es sich nackt besser schläft. Im Bett sind Männer freizügiger als Frauen: 49 zu 33 Prozent befürworten Schlaf-FKK. Im Alter werden wir aber etwas prüder. Zwischen 18 und 24 Jahren sind noch fast die Hälfte aller Schläfer fürs Nacktschlafen, ab 65 Jahren nur noch ein gutes Drittel.

Aber schlafen wirklich so viele Leute nackt? Nein. Die erwähnten Zahlen zeigen die Ansicht der Befragten, dass es sich nackt besser schlafe - am Ende ziehen es nur etwa 12 Prozent aller Befragten regelmäßig auch durch. Die Mehrheit schläft mehr oder weniger bekleidet:

  • 32 Prozent tragen T-Shirt,
  • 22 Prozent Pyjama,
  • 16 Prozent nur Unterwäsche und
  • 13 Prozent ein Nachthemd.
Diese Schlafposition gefällt uns am besten 

Die Menschen in Deutschland sind Seitenschläfer

  • Für 59 Prozent bietet die Seitenlage den meisten Komfort.
  • Auf dem Bauch liegen nur 12 Prozent.
  • 8 Prozent schlafen am liebsten auf dem Rücken.

18 Prozent wechseln zwischen den Positionen.

Wo steht das Bett?

An der Wand oder im Raum? Die Lager sind gespalten: 48 Prozent fühlen sich sicherer mit einem Bett an der Wand, 52 Prozent könnten das Bett auch mitten im Raum stehen lassen. Das kann zum Streit mit dem Partner führen - genau wie die Fragen zu Licht und Luft. Mehr als drei Viertel der Deutschen (76 %) bevorzugen es, mit offenem Fenster zu schlafen und zwei Drittel schlafen am besten in kompletter Finsternis (66 %). Zum Glück sind sich die meisten Paare in beiden Fragen einig. 

Löffelchen oder Abstand? So schlafen Paare

Trotz aller Gemeinsamkeiten legen die Deutschen Wert auf ihre persönliche Freiheit - und auf Abstand vom Partner. Im Detail bedeutet das:

  • Knapp die Hälfte (46 %) berühren ihren geliebten Menschen überhaupt nicht beim Einschlafen.
  • Die Löffelchen-Stellung (Oberkörper an Rücken) bevorzugen 14 Prozent.
  • Nur sieben Prozent schlafen Arm in Arm ein.

Partner brauchen Raum für sich, etwa mit einer eigenen Matratze (67 %) und einer eigenen Decke (84 %).

Und wie fit sind die Deutschen nach dem Aufwachen?

Die Befragten sollten sich auch dazu äußern, wie erholt sie sich in der Regel nach dem Aufwachen fühlen. Nur 54 Prozent gaben an, dass sie sich unter der Woche erholt fühlen. Besser sieht es am Wochenende aus: Hier waren es immerhin schon 80 Prozent. Am erholsamsten ist der Schlaf für die Deutschen während des Urlaubs (86 %). Hilfsmittel Nummer eins, um morgens fit zu werden, ist für die meisten eine Tasse Kaffee oder Tee (60 %), gefolgt von einem Frühstück (39 %) und Duschen (33 %).

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