03.06.2019 | Lifestyle Hitze in Bayern: So erkennt ihr perfektes Eis und diese Eisdielen solltet ihr meiden

Die steigenden Temperaturen lassen auch wieder die Schlangen vor den Eisdielen in Bayern anwachsen. Doch Eis ist nicht gleich Eis. Wir verraten euch, woran ihr das perfekte Eis erkennt und wie lange Eisbecher, Plastiklöffel und Co. zum Verrotten brauchen.

Eis ist gerade bei den aktuellen Temperaturen ein Must-Have als erfrischender Snack. Die Deutschen lieben Eis, das zeigt auch eine Studie aus dem Jahr 2018, wonach jeder Deutsche jährlich 8,7 Liter Eis isst. Das entspricht in etwa 113 Kugeln. 

Wer in diesem Jahr besonders im Trend liegen möchte, bestellt sich die Eissorte „Bienenstich. Diese wurde vom Verband der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland zur Eissorte des Jahres 2019 gewählt. 

Ganz egal, für welche Sorte ihr euch entscheidet, es gibt ein paar Tricks, mit denen ihr das perfekte Eis erkennt und welche Eisdielen ihr lieber meiden solltet.

So erkennt ihr gutes Eis

  • Qualität vor Quantität

    Eine gute Eisdiele hat nicht zu viele Eissorten im Angebot. Je kleiner die Auswahl, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Eisdiele das Eis selber herstellt und viel Liebe und Handarbeit reinsteckt.

  • Gutes Eis zerläuft auf der Zunge

    Gutes Eis bleibt nicht zu lange auf der Zunge, sondern schmilzt euch direkt im Mund weg. Ist das der Fall, so hat das Eis die perfekte Konsistenz. 

  • Keine grellen Farben

    Gutes Eis hat natürliche Farben, sieht nicht so grell aus und glänzt nicht. Glänzendes Eis ist immer ein Indiz für viele Zusatzstoffe.

So erkennt ihr schlechtes Eis

  • Eiskristalle auf dem Eis

    Sichtbare Eiskristalle auf dem Eis sind immer ein Zeichen für eine unterbrochene Kühlkette. In diesem Fall könnt ihr davon ausgehen, dass das Eis nicht frisch ist und sich schon Keime gebildet haben.

  • Eis bildet Wellen in der Eistheke

    Türmt sich das Eis in den Behältern in der Theke auf oder bildet Wellen, dann ist das ein Zeichen für eine Mogelpackung. Hier werden Emulgatoren verwendet, die das Eis nach mehr aussehen lassen. 

  • Dicker Eisrand in der Kühltheke

    Seht ihr einen Eisrand auf der Kühltheke, dann eher Finger weg. Hier ist die Temperatur in der Kühlung nicht richtig eingestellt und das Eis hat nicht seine perfekte Konsistenz. 

  • Schmutziger Reinigungsbehälter

    Ein schmutziger Reinigungsbehälter für den Eisportionierer ist ein absolutes No-Go. Schon nach wenigen Stunden haben sich hier zahlreiche Bakterien im Dreckwasser gebildet. Eine gute Eisdiele wechselt das Wasser im Reinigungsbehälter regelmäßig. Auch die Wannen, in denen das Eis gelagert wird, sollten gepflegt aussehen.

  • Fettfilm auf der Zunge

    Auch der Zungentest ist hilfreich. Habt ihr nach dem Eisschlecken einen Fettfilm auf der Zunge, ist das ein Zeichen für pflanzliche Fette und Emulgatoren. Diese werden oft verwendet, um Luft in das Eis zu bringen. So brauchen die Hersteller weniger Zutaten für die gleiche Menge Eis.

Wann verrottet Eis-Equipment?