01.01.2022 | Lifestyle Krapfen übrig?! Das könnt ihr daraus noch alles zaubern

Sie gehören zur Faschingszeit dazu wie der Sand zum Meer: Köstliche Krapfen in sämtlichen Variationen. Doch jedes Jahr bleiben in den Bäckereien zahlreiche davon übrig. Dabei lässt sich richtig Köstliches daraus zaubern! Wir verraten euch hier, wie ihr Krapfenreste verwerten könnt.

Foto: Adobe Stock / Ideenkoch

Da waren die Augen in der Bäckerei mal wieder größer als der Mund und schwupps war sie gekauft: Eine ganze Schachtel voller Krapfen! Blöd nur, wenn davon was übrig bleibt. Wegwerfen?! Viel zu Schade! Denn aus Krapfenresten lassen sich tolle Leckereien zaubern...

Den Krapfen neues Leben einhauchen - so geht's:

Erstmal ein Tipp vorneweg: Krapfen lassen sich super einfrieren! Wer also nicht alle frischen Krapfen auf einmal aufessen kann, friert sie einfach ein. Nach dem Wiederauftauen schmecken sie immer noch köstlich - allerdings sollte dies nach spätestens einer Woche passieren.

Neue Füllung für altbackene Krapfen

Wer vergessen hat, den Krapfen noch frisch einzufrieren, kann den altbackenen Krapfen am nächsten Tag auch einfach wie eine Semmel aufschneiden und mit einer neuen Füllung aufpeppen - ähnliche wie einen Windbeutel, beispielsweise mit einer Creme oder Sahne-Füllung. Mmh, köstlich!

Krapfen als Basis für "Arme Ritter"

Wusstet ihr, dass Krapfen die perfekte Basis für das Rezept "Arme Ritter" sind? Denn Krapfen bestehen aus ähnlichen Zutaten wie Weißbrot, die Grundzutat für Arme Ritter. Die Zubereitung aus Krapfen erfolgt ähnlich und ist kinderleicht: Einfach den übrigen Krapfen in Scheiben schneiden und die Stücke dann in eine Mischung aus 500 ml Milch und einem Ei eintauchen. Anschließend Fett in einer Pfanne erhitzen (am besten Butter) und die Scheiben darin von beiden Seiten goldbraun braten. Schmeckt super vor allem zum Frühstück!

Jagatee mit Krapfenresten

Wer es auch nach Fasching nochmal "krachen" lassen möchte, kann aus den Resten "beschwipste" Krapfen zaubern. Hierfür einfach einen Jagatee aus schwarzem Tee sowie Zucker und Rum zubereiten. Anschließend wird der altbackene Krapfen einfach in dieser Mischung getunkt. Wer mag, kann den Krapfen danach auch nochmals glasieren - zum Beispiel mit warmer Marmelade. Schmeckt fast wie frisch gebacken und eignet sich prima anstelle von Kaffee und Kuchen...

Für Feinschmecker: Krapfen-Pudding-Dessert

Pudding aus Krapfen?! Das geht und schmeckt himmlisch! Hierfür einfach drei altbackene Krapfen in kleine Stückchen schneiden und etwas Rum oder Amaretto übergießen (ca. 5ml sollten reichen). Außerdem benötigt ihr ein Päckchen Vanillepudding. Dieses nach Anweisung mit Milch aufkochen und anschließend mit der Krapfenmischung vermengen. Wer mag, kann noch Rosinen dazugeben. Vor dem Genießen unbedingt noch kalt stellen. Ist super-köstlich als Nachtisch oder einfach auch mal so für Zwischendurch.

Köstlicher Auflauf aus Krapfenresten

Sogar eine ganze, neue Mahlzeit lässt sich aus Krapfenresten zaubern! Wer gleich mehrere Krapfen übrig hat, kann daraus eine Art "Scheiterhaufen"-Auflauf machen. Hierfür einfach die altbackenen Krapfen in kleine Stücke schneiden, in einer Mischung aus Milch und Eiern einweichen (Menge nach Gefühl). Dann noch mit beliebigem Obst vermischen (besonders lecker schmeckts mit Apfel-Stückchen). Anschließen alles in eine mit Butter eingefettete Auflaufform geben und im Ofen bei 180 Grad Umluft für ca. 20-30 Minuten überbacken. Eignet sich prima auch als Abendessen