02.03.2022 | Verbraucherschutz Sprit sparen: Die acht besten Tipps

Wenn man die derzeitigen Spritpreise sieht, bekommt man ein leichtes Schwindelgefühl. Doch Sprit sparen geht mit kleinen Tricks. Hier lest ihr die acht besten Tricks, um Sprit zu sparen.

Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Das Auto für kleine Strecken stehen lassen, klar, das ist ein Tipp. Doch bei vielen geht das nicht besonders auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Wie sparen wir noch was?

Sprit-Spar-Tipp 1: Achtet auf den richtigen Reifendruck

Überprüft auf jeden Fall regelmäßig den Reifendruck, denn zu wenig Luft kostet mehr Sprit, da es den Verbrauch des Autos erhöht. Schon ein 0,3 bar verminderter Luftdruck, steigert den Rollwiderstand und sorgt somit für unnötigen Mehrverbrauch. Um zusätzlich Kraftstoff zu sparen, könnt ihr den vom Fahrzeughersteller empfohlenen Reifenluftdruck moderat erhöhen, sofern dies in der Bedienungsanleitung beschrieben ist. 

Sprit-Spar-Tipp 2: Fahrt vorausschauend

Bremsen vergeudet Energie. Nehmt zum Beispiel beim Heranrollen an eine rote Ampel nicht den Gang heraus. Oder fahrt langsam an die rote Ampel ran, um eventuell gar nicht erst anhalten zu müssen. Geht frühzeitig vom Gas und lasst das Auto beispielsweise die letzten paar hundert Meter bei eingelegtem Gang auf eine Ortschaft zurollen, statt unmittelbar davor abrupt abzubremsen. Denn: Das ständige Anfahren schluckt ganz schön was.

Sprit-Spar-Tipp 3: Reduziert die Ladung und damit das Gesamtgewicht

Verbannt auch unnötiges Gepäck aus dem Auto. Jedes Kilo weniger bringt etwas. Gerade Dachträger, Dachboxen und Fahrradträger erhöhen den Verbrauch des Wagens sehr stark. Jedes Stück mehr im Auto bedeutet mehr Gewicht und kostet Kraftstoff. Der Grund dafür ist die sogenannten Massenträgheit, also der Energieeinsatz, der erforderlich ist, um eine Masse auf eine höhere Geschwindigkeit zu beschleunigen. Also am besten alles raus, was ihr nicht braucht!

Sprit-Spar-Tipp 4: Optimiert eure Fahrweise

Wenn ihr schnell beschleunigt, schaltet rechtzeitig hoch und behaltet mit niedrigen Drehzahlen die gewählte Geschwindigkeit bei. Je länger die Strecke ist, umso versuchter ist man, schnell zu fahren. Laut Tests des ADAC verbraucht ein typischer Mittelklasse-PKW bei 160 km/h bis zu zwei Drittel mehr Sprit, als er bei 100 km/h benötigt. (6 Liter pro 100 km bei 100 km/h im Vergleich zu 10 Liter pro 100 km bei 160 km/h). Konstantes Fahren bei 100-130 km/h spart viel Sprit und Geld. Oft braucht man auch nicht wesentlich länger, um an das Ziel zu gelangen. 

Sprit-Spar-Tipp 5 : Günstige Tankkosten ausnutzen

Wenn ihr an einer günstigen Tankstelle vorbeikommt, tankt voll, auch wenn der Sprit noch für ein paar Kilometer reichen würde.

Sprit-Spar-Tipp 6 : Richtige Tageszeit wählen

Tankt lieber abends, denn morgens ist es meist teurer. Die günstigste Zeit ist abends zwischen 18 und 19 Uhr und nach 20 Uhr ist es auch meist günstiger. Vermeidet auch das Tanken am Wochenende, da zahlt ihr meist mehr als unter der Woche.

Sprit-Spar-Tipp 7: Achtet auf regelmäßige Wartung

Generell solltet ihr euer Auto regelmäßig warten lassen. Denn auch unentdeckte Schäden oder Mängel wie verrußte Zündkerzen oder ein verstopfter Luftfilter können den Spritverbrauch nach oben treiben. Ist zum Beispiel der Luftfilter deines Wagens verschmutzt, bekommt der Motor weniger Luft. Dann sinkt die Leistung des Motors und der Kraftstoffverbrauch steigt. Gebt euer Auto deswegen regelmäßig zur Inspektion. Wichtig sind auch regelmäßige Ölwechsel.

Sprit-Spar-Tipp 8: Motor richtig starten

Klingt banal, ist es aber nicht. Beim Anlassen des Motors solltet ihr das Gaspedal nicht schon betätigen, bevor ihr fahrbereit seid. Das heißt: Erst alles checken, anschnallen und dann Motor starten. Sobald der Motor läuft, fahrt direkt los. Lasst den Motor nicht erst warmlaufen. Das ist bei allen Automodellen schon etwa seit den 80er Jahren nicht mehr nötig. Das stellt auch der ADAC in einer Untersuchung fest: Den Motor warmlaufen zu lassen, lässt den Spritverbrauch unnötig ansteigen, belastet die Umwelt und erhöht außerdem das Risiko eines Motorschadens.