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1. FC Magdeburg glaubt an Bayern-Sensation

Die Pokalhürde könnte für Magdeburg beim Rekordpokalsieger FC Bayern könnte nicht höher sein. Trotz Außenseiterrolle glaubt der FCM an ein Weiterkommen - wie 2000 im Elfmeterschießen.

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Petrik Sander Hendrik Schmidt/dpa

Magdeburg (dpa) - Der 1. FC Magdeburg will seine Minimalchance im DFB-Pokal auch beim FC Bayern nutzen. Der Glaube an einer Sensation ist da. «Es muss viel zusammenkommen, dass wir dort einen erfolgreichen Tag erleben werden, aber wenn man nicht dran glaubt, dann muss man auch gar nicht erst hinfahren», sagte FCM-Trainer Petrik Sander vor dem Spiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ARD) beim deutschen Rekordpokalsieger. 

Aus der guten Zweitliga-Saison mit 16 Zählern aus neun Partien könne man nicht viel ableiten, denn «das ist eine Kategorie eines Gegners, den wir so aus der zweiten Liga nicht kennen», erklärte Sander mit Blick auf die Qualität des Münchner Starensembles. 

Neben dem Langzeitverletzten Lubambo Musonda (Achillessehnenriss) wird auch Moritz-Broni Kwarteng nicht zur Verfügung stehen, dennoch wollen die Elbestädter mit dem gesamten Kader nach München reisen, «um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken», kündigte Sander an.

FCM schaffte schon einmal die Bayern-Sensation im Pokal

Am 1. November 2000 traf der 1. FC Magdeburg schon einmal in der zweiten Pokalrunde auf den deutschen Fußball-Rekordmeister aus München. Sensationell warf der FCM den damaligen Titelverteidiger daheim mit einem 5:3 nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb. Elfmeter habe man nicht trainiert, räumte Sander ein: «Das kann man nicht trainieren. Wir wissen, wer bei uns Elfmeter schießen kann und wer lieber nicht.»

Unabhängig vom Ausgang der Partie am Mittwoch wird der FCM im Anschluss nicht nach Magdeburg zurückkehren, sondern direkt das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 am Samstag (13.00 Uhr) angehen.

© dpa-infocom, dpa:261026-930-896525/1