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Aiwanger zur geplanten Zuckersteuer: „Dummheit im Quadrat“ – Bayerns Wirtschaftsminister kritisiert Bundesregierung

Die Bundesregierung plant eine Zuckerabgabe auf zuckergesüßte Getränke. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hält davon wenig und findet deutliche Worte. Was genau hinter der geplanten Steuer steckt und wie die Diskussion weitergeht, erfahrt ihr im Artikel.

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Aiwanger gegen 1.000-Euro-Prämie Lennart Preiss/dpa

Die Bundesregierung plant eine Zuckerabgabe auf zuckergesüßte Getränke wie Colas und Limonaden. Ziel ist es, die gesetzlichen Krankenversicherungen zu entlasten und den Haushalt zu konsolidieren. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) äußerte sich dazu im Gespräch mit ANTENNE BAYERN auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel sehr kritisch.

Aiwanger: Scharfe Kritik an Zuckersteuer

Aiwanger bezeichnete die geplante Zuckersteuer als „Dummheit im Quadrat“. Er kritisierte, dass die Bundesregierung sich mit „klein-klein“ beschäftige, statt größere Themen wie die Abschaffung der Erbschaftssteuer oder die Senkung der Unternehmenssteuern anzugehen. Seiner Meinung nach sei die Diskussion um eine „Pralinensteuer“ ein Beweis für politische Überforderung.

Was steckt hinter der Zuckerabgabe?

Die Zuckerabgabe ist Teil eines Maßnahmenpakets, das die Bundesregierung im Rahmen der Haushaltsplanung 2027 umsetzen möchte. Neben der Zuckersteuer sind auch eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant. Die Vorschläge stammen aus einer Kommission, die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde. Ziel ist es, die gesetzlichen Krankenversicherungen finanziell zu entlasten.

Aiwangers Forderung: Fokus auf Wirtschaft und Entlastung

Aiwanger fordert, dass die Bundesregierung sich auf die Entlastung der Wirtschaft und der Bürger konzentriert, statt neue Steuern einzuführen. Er sieht in der geplanten Zuckerabgabe eine verpasste Chance und einen Beleg für politische Fehlentscheidungen.