Auto rammt Personenzug – Schock bei Kind und Zugführer
Ein Autofahrer kracht in eine Bahn – und gefährdet damit sich selbst und knapp 30 Passagiere. Wie konnte es dazu kommen?
Steinsfeld (dpa/lby) - Ein 62 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Wagen beim Überqueren eines Bahnübergangs in Steinsfeld (Landkreis Ansbach) mit einem Zug zusammengestoßen. Zwei Menschen erlitten einen Schock, wie die Polizei mitteilte.
Demnach habe der 62-Jährige am Sonntagabend den unbeschrankten Bahnübergang mit seinem Wagen überqueren wollen. Dabei hat er offenbar einen herannahenden Personenzug übersehen. Es kam zum Zusammenstoß.
Im Zug befanden sich etwa 30 Fahrgäste, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der 40 Jahre alte Zugführer sowie ein elfjähriger Junge erlitten einen Schock. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Rotes Warnlicht übersehen?
Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist noch unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Autofahrer an dem unbeschrankten Übergang mutmaßlich das rote Warnlicht übersehen, so ein Polizeisprecher.
Die Bahnstrecke musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Der Schaden am Auto wird auf rund 5.000 Euro, am Zug auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Nach Angaben der Polizei fahren Züge in diesem Bereich langsam, weshalb der Unfall vergleichsweise glimpflich ausging.