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Bayern hat den höchsten Dieselpreis

Tanken ist teuer - im Freistaat noch ein bisschen mehr, wie aktuelle Daten des ADAC zeigen.

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Tankstelle Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - In Bayern tankt es sich besonders teuer. Zusätzlich zum allgemeinen Anstieg der Spritpreise seit Beginn des Iran-Krieges müssen die Menschen im Freistaat auch innerhalb Deutschlands extratief in die Tasche greifen, wie aktuelle Zahlen des ADAC zeigen. Demnach hatten die Tankstellen in Bayern am späten Vormittag um 11.00 Uhr den höchsten Dieselpreis und den zweithöchsten Preis für Superbenzin der Sorte E10.

Ein Liter Diesel schlug in Bayern in der Momentaufnahme mit 2,212 Euro zu Buche. Das waren 6,4 Cent mehr als in Nordrhein-Westfalen, wo Diesel am billigsten war. Bei E10 war Bayern mit 2,064 Euro pro Liter das zweitteuerste Land hinter Brandenburg. Im billigsten Land Bremen war ein Liter E10 3,8 Cent billiger.

11.00-Wert liegt nahe am Tagestief

Im Vergleich zu den Tagesdurchschnittspreisen der vergangenen Tage sind die um 11.00 Uhr gemessenen Werte relativ niedrig. Das liegt vor allem am neuen typischen Tagesverlauf der Spritpreise. Da nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, eine Erhöhung erlaubt ist, liegt der Preis eine Stunde zuvor typischerweise deutlich unter dem Tagesschnitt.

Seit Beginn des Iran-Krieges sind die Spritpreise massiv gestiegen. Diesel erreichte rund um Ostern ein Allzeithoch, Super E10 blieb nur knapp unter seinem Rekordstand aus dem März 2022. Zuletzt haben sich beide Kraftstoffe aber wieder ein gutes Stück verbilligt.

© dpa-infocom, dpa:260416-930-953796/1