Erkältungswelle sorgt für Engpässe bei Blutkonserven in Bayern – Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes ruft zu verstärkter Spendenbereitschaft auf
Die Erkältungswelle rollt in Bayern an. Das sorgt für einen Rückgang der Blutspenden. Viele Termine werden kurzfristig abgesagt – damit schrumpfen die Blutkonservenbestände. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes ruft alle gesunden Menschen auf, jetzt Blut zu spenden. Alle Infos dazu lest ihr hier.
Die Erkältungswelle in Bayern hat Auswirkungen auf die Blutspende: Viele Termine werden krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt. Dadurch geraten die Blutkonservenbestände unter Druck. Die Versorgung mit Blutpräparaten ist aktuell gesichert. Aber, um Engpässe zu vermeiden, bittet der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) alle, die gesund sind, jetzt Blut zu spenden.
Warum werden Blutspenden gebraucht?
Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Die Vorräte halten nicht lange, deshalb ist eine regelmäßige Spendenbereitschaft wichtig. Wer gesund ist, kann helfen und einen wichtigen Beitrag leisten. Jede Spende hilft, die Bestände zu stabilisieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Bayern zuverlässig sicherzustellen. Der BSD lädt ausdrücklich auch Erstspender ein. Durch krankheitsbedingte Absagen werden immer wieder Plätze frei, die kurzfristig gebucht werden können.
Wer Blut spenden kann und wo
Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag. Frauen dürfen viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen mindestens 56 Tage liegen. Wer zur Blutspende kommt, braucht einen amtlichen Lichtbildausweis. Das kann ein Personalausweis, Reisepass oder der Führerschein sein. Zusätzlich braucht es den Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis. Eine Übersicht der Termine für die Blutspende Bayern gibt es zum Bespiel hier.