BMW zieht Angebot für Rauschs Dienstwagen zurück
Anfang der Woche ist mit Tobias Rausch erstmals ein Landtagspräsident von der AfD gewählt worden. Der ranghöchste Politiker des Landes muss sich allerdings einen neuen Anbieter für ein Auto suchen.
Magdeburg/München (dpa) - Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch von der AfD wird künftig auf einen BMW-Dienstwagen verzichten müssen. Nach dpa-Informationen wurde das Angebot für eine Verlängerung des Leasingvertrages für das Fahrzeug zurückgezogen, das dem Landtagspräsidenten persönlich zugeordnet ist. Zuerst hatte «Die Zeit» darüber berichtet.
Die Dienstwagenflotte von Landesregierung und Landtag umfasst mehrere Fahrzeuge, die meisten davon stammen von BMW. In der Regel sind die Dienstwagen nicht persönlich zugeordnet und werden von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt.
Einige wenige, darunter das Gefährt des Präsidenten, sind jedoch personifiziert. Der Vertrag für das betreffende Auto des Landtagspräsidenten wäre im November ausgelaufen. Die BMW Group teilte auf Anfrage mit, sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Kundenbeziehungen zu äußern.