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Unsachgemäß entsorgter Akku im Altpapier löst Brand im Recyclingbetrieb aus – Stadt warnt vor falscher Entsorgung

Ein falsch entsorgter Akku hat im Osten von Regensburg einen Brand in einem Recyclingbetrieb ausgelöst. Die Feuerwehr war im Großeinsatz, um das Feuer zu löschen. Die Stadt warnt vor der Gefahr unsachgemäß entsorgter Akkus und bittet um mehr Aufmerksamkeit. Mehr dazu lest ihr hier.

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Feuerwehr Bayern Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Ein falsch entsorgter Akku hat am 17. April im Osten von Regensburg einen Brand in einem Recyclingbetrieb ausgelöst. Bereits sortiertes Altpapier fing Feuer, nachdem ein Akku unsachgemäß über den Papiermüll entsorgt wurde. Die Stadt Regensburg betont die Bedeutung der korrekten Entsorgung von Akkus und akkuhaltigen Geräten, um weitere Brände zu verhindern.

Gefahren durch Lithium-Akkus

Lithium-Batterien können durch Beschädigungen oder hohe Temperaturen einen Kurzschluss erzeugen und so Brände auslösen. Diese Akkus sind nicht nur in Elektrowerkzeugen, Laptops oder E-Bikes, sondern auch in Glückwunschkarten mit Soundmodulen enthalten. Auch kleinere Geräte wie Handys, Smartwatches oder E-Zigaretten enthalten Lithium-Akkus und können bei falscher Entsorgung gefährlich werden.

Großeinsatz der Feuerwehr Regensburg

Am Abend des 17. Aprils wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg zu einer starken Rauchentwicklung im Stadtosten alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hälfte einer Lagerhalle mit einer Fläche von etwa 60x80 Metern bereits in Vollbrand. Ein umfassender Löschangriff mit zahlreichen Strahlrohren und einer aufwändigen Wasserversorgung über bis zu 700 Meter lange Schlauchstrecken war notwendig. Verletzt wurde niemand.