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Cold Case Marion Baier: Gibt es neue Hinweise? Plakataktion genau 53 Jahre nach der Tat.

Der Mord an der zwölfjährigen Marion Baier aus Oberasbach beschäftigt die Polizei auch nach 53 Jahren. Mit einem großen Plakat und Flyern in Seniorenheimen hofft die Kripo Mittelfranken auf neue Hinweise. Eine DNA-Spur verbindet den Fall mit einem weiteren Mädchenmord. Alle Informationen dazu lest ihr hier.

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Fahndungsplakat auf Bauzaun Oskar Otten / ANTENNE BAYERN

Der Mord an Marion Baier aus Oberasbach ist auch nach mehr als fünf Jahrzehnten ungeklärt. Die Polizei Mittelfranken stellt jetzt zum 53. Jahrestag ein Plakat in Tatortnähe auf und verteilt Flyer in Altenheimen. Die Hoffnung: Jemand erinnert sich doch noch an ein Detail - womöglich  anden entscheidenden Hinweis.

DNA-Spur führt zu weiterem Mordfall

Ein Durchbruch gelang den Ermittlern erst vor Kurzem durch eine DNA-Spur: An der Kleidung von Marion Baier wurde genetisches Material gefunden, das mit dem Mord an der 13-jährigen Sonja Hurler im Jahr 1981 in Kempten übereinstimmt. Die Polizei geht davon aus, dass beide Mädchen vom selben Täter getötet wurden. Einen Verdächtigen gibt es bislang nicht.

Parallelen zwischen den Fällen

Beide Mädchenmorde weisen auffällige Parallelen auf: In beiden Fällen handelt es sich um Sexualdelikte, beide Opfer hatten kurz vor der Tat ein Fest besucht. Die Polizei prüft zudem, ob es Überschneidungen mit weiteren ungeklärten Fällen gibt.

Beweismittel und Zeugenaufruf

Am Tatort in Oberasbach-Altenberg wurden ein Silbermedaillon mit dem Motiv des Heiligen Christophorus sowie Schuhabdrücke eines Adidas-Turnschuhs der Größe 43 gefunden. Die Ermittler bitten weiterhin um Fotos oder Filme vom Fischerfest in Zirndorf am 1. Juli 1973. Hinweise nimmt die Kripo Fürth unter 0911/2112-3333 entgegen. Für entscheidende Hinweise ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Die Polizei hat auch eine Hinweisseite eingerichtet: