Zum Hauptinhalt springen

Der Frühling naht in Bayern

Hochwasser, Lawinengefahr, kräftiger Wind. Der Freistaat ist ungemütlich in die neue Woche gestartet. Doch Besserung ist endlich in Sicht.

ANTENNE BAYERN ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG ANTENNE BAYERN Logo
Wetter in Bayern Daniel Vogl/dpa

München (dpa/lby) - Nach einem trüben Wochenstart geht es nass weiter - doch dann naht der Frühling. Für diesen Dienstag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) zwar noch verbreitet Regen in Nord- und Südbayern voraus, allerdings klettern die Temperaturen schon auf bis zu 15 Grad am Untermain und am Bodensee.

Im Alpenvorland sowie in den östlichen Alpen warnt der DWD vor kräftigem Dauerregen und Tauwetter, örtlich auch vor Unwettern. In den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen können binnen 36 Stunden 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Ab mittleren Lagen der Alpen sind zudem Sturm- und schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde möglich. 

Oberhalb von etwa 1.200 bis 1.500 Metern fällt weiter Schnee, in höheren Lagen der Berchtesgadener Alpen sind noch einmal bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich. Laut dem Lawinenwarndienst Bayern ist die Lawinengefahr wegen Neuschnees erheblich und oberhalb von 2.000 Metern sogar groß.

Lawinen- und Hochwassergefahr sinkt

Die Schneeschmelze bringt mancherorts Hochwasser. Von Cham bis Nittenau in der Oberpfalz muss am Dienstag weiter mit einer möglichen Meldestufe 3 von 4 gerechnet werden. Mit dem zunehmenden Regen in Südbayern könnten auch vereinzelt noch südliche Zuflüsse zur Donau über die Ufer treten, etwa in Donauwörth.

Am Mittwoch ist es in Nord- und Niederbayern zunächst trüb durch Hochnebel, doch am Nachmittag kommt dann überall die Sonne heraus und es wird frühlingshaft mild bei 12 bis 17 Grad. In der Nacht zum Mittwoch kann es in Tallagen des östlichen Berglands und im Oberallgäu bei bis zu minus 2 Grad glatt werden, zudem ist gebietsweise dichter Nebel möglich. Ende der Woche geht dann laut Lawinenlagebericht auch die Lawinengefahr zurück - ebenso die Gefahr von Hochwasser.

© dpa-infocom, dpa:260224-930-727042/1