Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter legt Mandate beim FC Bayern München nieder und spendet Vergütungen an soziale Projekte
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zieht Konsequenzen aus der öffentlichen Kritik und legt seine Mandate beim FC Bayern München mit sofortiger Wirkung nieder. Die erhaltenen Vergütungen spendet er an soziale Projekte. Mehr Hintergründe zur Entscheidung lest ihr hier.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat nach intensiver Kritik seine Mandate beim FC Bayern München mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Die Entscheidung betrifft sowohl den Aufsichtsrat als auch den Verwaltungsbeirat des Vereins. Die gesamten Vergütungen aus diesen Tätigkeiten spendet Reiter an soziale Projekte in München. Weitere Fragen sollen in einer Beschlussvorlage für den Stadtrat sowie gegenüber der Regierung von Oberbayern beantwortet werden.
Rücktritt nach öffentlicher Kritik
In den vergangenen Tagen hatte sich der Druck auf Dieter Reiter erhöht. Viele Münchnerinnen und Münchner forderten eine klare Entscheidung bezüglich seiner Ämter beim FC Bayern München. Reiter betonte, dass das Vertrauen der Bürger für ihn oberste Priorität habe:
„Das Vertrauen der Münchnerinnen und Münchner steht für mich über allem. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Mandate im Aufsichtsrat und im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München niederzulegen. Eine Entscheidung, die mir als Bayernfan seit Kindheit definitiv nicht leicht gefallen ist. [...] Das Vertrauen der Münchnerinnen und Münchner ist mir wichtiger als Mandate oder Vergütungen. Ich hoffe sehr, dass das durch diese Entscheidung deutlich wird.“
Dieter Reiter
Spende an soziale Projekte in München
Die seit 2021 erhaltenen Vergütungen in Höhe von 90.000 Euro spendet Reiter an die Projekte Mini München und Bunt kickt gut. Beide Initiativen setzen sich für Zusammenhalt, Integration und Demokratie ein. Reiter erklärte, dass er die Beträge ordnungsgemäß versteuert habe und die Unterstützung dieser Projekte ihm besonders am Herzen liege.