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Eberl über seine Zukunft - und warum er «schmunzeln» musste

Der FC Bayern hat Neuzugang Nathaniel Brown offiziell präsentiert. Sportvorstand Max Eberl spricht über die Transferpläne der Münchner - und über seine eigene Zukunft.

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Pressekonferenz FC Bayern Christian Kunz/dpa

Rottach-Egern (dpa) - Der FC Bayern München plant in diesem Sommer keine weiteren Neuzugänge mehr. «Ehrlicherweise musste ich dieses Jahr sehr, sehr schmunzeln über den ganzen Transferjournalismus», sagte Sportvorstand Max Eberl. Durch die Zugänge des am Mittwoch in Rottach-Egern vorgestellten Neuzugangs Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) und von Ismael Saibari (PSV Eindhoven) hätte der Verein «sehr, sehr schnell die Stellen geschlossen». Mit den zwei jeweils rund 50 Millionen Euro Ablöse teuren Zugängen sei man «eigentlich fertig» auf der Einkaufsseite.

«Tatsächlich null Prozent dran»

«Ich musste dann tatsächlich sehr, sehr schmunzeln, welche Namen mit uns in Verbindung gebracht wurden. Und wenn er sich dann für einen anderen Verein entschieden hat, dass dann gemacht wurde: Transferschlappe für Bayern», sagte Eberl. «Es hat mich diesmal sehr amüsiert, weil an alle Namen, die um uns herum waren, wirklich tatsächlich null Prozent dran war.»

Spannend ist die Frage nach der Zukunft von Eberl im Verein. Der Aufsichtsrat muss entscheiden, ob der bis 2027 laufende Vertrag verlängert wird. «Da bin ich, glaube ich, der falsche Ansprechpartner», sagte Eberl. «Meine Aufgabe ist, den Job zu machen, den ich jetzt über zwei Jahre schon mache. Einen Kader zu bauen, der Erfolg bringen kann, der Werte hat, der Jungs hat, mit denen man sich identifizieren kann. Einen Fußball, bei dem die Menschen sich wiederfinden und Spaß haben. Das ist das, was meine Aufgabe ist, und dann wird man über mich entscheiden.»

Hoeneß und Eberl

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte im Mai gesagt, dass es trotz der Tendenz zur Verlängerung noch «Zweifel» gebe. «Also, wenn ich mit Uli rede, dann tun wir das», sagte Eberl. Da müsse sich keiner Gedanken machen, «es ist alles fein, alles gut». 

Der 52 Jahre alte Sportvorstand bekräftigte, dass der Verein die Leihrückkehrer João Palhinha, Sacha Boey (beide Vertrag bis 2028) und Bryan Zaragoza (bis 2029) abgeben will. «Sie haben Vertrag beim FC Bayern, das haben wir auch zu respektieren, den haben wir beide unterschrieben. Und trotzdem glaube ich, dass für die drei hier die Zukunft beim FC Bayern halt keine sein wird», sagte Eberl. «Wenn sich dann einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird.»

© dpa-infocom, dpa:260729-930-456058/1