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EU-Kommission genehmigt weiteren Donauausbau in Niederbayern

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Donauausbau zwischen Deggendorf und Vilshofen – unter Naturschutz-Auflagen. Was das für die Region und den Hochwasserschutz bedeutet.

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Donauausbau bei Straubing Armin Weigel/dpa

Straubing (dpa/lby) - Die Europäische Kommission hat auch für den zweiten Abschnitt des Donauausbaus in Niederbayern grünes Licht gegeben. Die Strecke zwischen Deggendorf und Vilshofen im Landkreis Passau dürfe damit unter Berücksichtigung gewisser Naturschutz-Auflagen ausgebaut werden, teilte der niederbayerische Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (CSU) mit. Damit dürfe in diesem Bereich auch der Hochwasserschutz verbessert werden.

Der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen war jahrzehntelang heftig umstritten. Ursprünglich war eine Kanalisierung geplant, doch Umweltschützer kämpften vehement gegen neue Staustufen auf der rund 69 Kilometer langen Strecke. Später wurde der naturnahe Ausbau ohne weitere Stauwerke beschlossen.

Öffentliches Interesse für Ausbau überwiegt

Die EU-Kommission hat nun die Folgen des Projekts für die wildlebenden Tiere und Pflanzen untersucht. Die Kommission gehe davon aus, dass die nachteiligen Auswirkungen durch den Flussausbau «aus zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses gerechtfertigt sind», heißt es im Abschlussbericht. Bereits im Jahr 2019 hatte die EU eine entsprechende Ausbauerlaubnis für den ersten Abschnitt von Straubing nach Deggendorf erteilt.

Dieses erste Stück ist bereits im Bau. Die Details für den Ausbau des südlichen Stücks können nun erarbeitet werden.

© dpa-infocom, dpa:260225-930-735524/1