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FC Bayern und Söder werben für Olympia in München

Der FC Bayern blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Club und Ministerpräsident werben bei einem Empfang für ein anderes Projekt. Der Zuschlag für Großereignisse soll Rückenwind bringen.

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Empfang FC Bayern München in Staatskanzlei Sven Hoppe/dpa

München (dpa) - Der FC Bayern und Ministerpräsident Markus Söder haben bei einem Empfang in der Staatskanzlei für Olympische Spiele in München geworben. «Wir wollen gemeinsam zeigen, dass München nicht nur eine Weltstadt mit Herz ist, sondern eine Weltsportsstadt mit Herz», sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer. 

Hainer: Nachdruck für Münchner Bewerbung verleihen

Der Zuschlag für die Leichtathletik-WM 2031 und das Champions-League-Finale 2028 gäben Rückenwind, sagte der 72-Jährige. Er und Söder würden nächste Woche nach Baden-Baden reisen, «um unserer Olympiabewerbung für unsere Heimatstadt München Nachdruck zu verleihen». Olympische und Paralympische Spiele «geben einer ganzen Gesellschaft Energie». 

Bei der Versammlung am 26. September werden die Delegierten entscheiden, ob Deutschland mit München, Berlin oder der Region Rhein-Ruhr mit der Kernstadt Köln in das Rennen für eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 geht.

Söder dankt dem FC Bayern

Söder wies darauf hin, dass sich München bei der Vergabe der sportlichen Großereignisse wie der Leichtathletik-WM gegen starke Konkurrenz durchgesetzt habe. Geht das auch bei Olympia? «Ich bedanke mich bei den FC-Bayern-Kollegen ganz besonders für den Einsatz und auch für diese Olympiabewerbung», sagte der CSU-Politiker. 

Der Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei fand anlässlich der Erfolge des FC Bayern statt. Die Männer und Frauen hatten in der Saison 2025/26 jeweils das Double aus Meisterschaft und Pokal gewonnen. In der Champions League schieden beide Teams im Halbfinale aus. Es war das erste doppelte Double der Vereinsgeschichte. 

«FC Feelgood» statt «FC Hollywood»

«Nachdem wir jetzt den Zuschlag für das Champions-League-Finale haben, hat der FC Bayern natürlich jetzt eine Pflicht, 2027 und 2028 zu gewinnen. Aber wir wollen ja keinen unter Druck setzen», sagte Söder und lobte den Auftritt des Rekordmeisters. «Früher war es der FC Hollywood, jetzt ist es der FC Feelgood. Also es stimmt einfach alles ganz gut.»

© dpa-infocom, dpa:260916-930-694586/1