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Fernpass-Demo am 27. Juni: Was Reisende aus Bayern und Urlauber jetzt beachten sollten

Am Samstag, 27. Juni, wird die Fernpassstraße B179 in Tirol wegen einer Demo von 10 bis 12 Uhr komplett gesperrt. Die Sperre trifft viele Urlauber aus mehreren Bundesländern mitten zum Ferienstart. Welche Ausweichrouten es gibt und was ihr beachten müsst, erfahrt ihr hier.

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Fernpass in Tirol Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Samstag, 27. Juni, wird die Fernpassstraße B179 in Tirol zwischen Reutte und Nassereith von 10 bis 12 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist eine Anwohner-Demo. Die Sperre betrifft eine der wichtigsten Reiserouten Richtung Süden.

Warum wird die Fernpassstraße gesperrt?

Die Demonstration richtet sich gegen die Verkehrsflut und geplante Tunnelprojekte am Fernpass. Die Aktion folgt dem Vorbild der Brenner-Demo Ende Mai, bei der erstmals eine Demo direkt auf der Autobahn genehmigt wurde.

Wie groß ist die Staugefahr?

Die Sperre fällt auf den Ferienbeginn in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Es wird mit besonders viel Reiseverkehr gerechnet. Bereits vor Beginn der Sperre können sich Staus bilden, auch nach der Freigabe ist mit Verzögerungen zu rechnen. Der ADAC und die Polizei im Allgäu raten, die Reise möglichst früh am Morgen oder zu einem anderen Zeitpunkt zu starten.

Welche Ausweichrouten gibt es?

Als Ausweichrouten kommen vor allem zwei Wege infrage: Entweder über die A96 Richtung Lindau und weiter über die österreichische Rheintalautobahn A14 durch Vorarlberg und den Arlberg nach Tirol. Oder von München über die A8 bis zum Inntal-Dreieck, dann über die A93 bei Kiefersfelden auf die Inntalautobahn A12 – weiter nach Italien geht’s dann über die Brennerautobahn nach Südtirol. Die Brennerroute ist diesmal also grundsätzlich eine Option, aber: Auf allen Strecken kann es voll werden, gerade an Ferien-Samstagen.

Was sollten Reisende beachten?

Ausreichend Getränke und Proviant mitnehmen
Fahrzeug volltanken
Flexible Reisezeiten einplanen
Stauinformationen beachten