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Frecciarossa 1000: Italienischer Hochgeschwindigkeitszug startet Probefahrten in Bayern

Der italienische Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa 1000 wird ab Mai für Probefahrten in Bayern unterwegs sein. Ziel ist die Zulassung für neue Direktverbindungen von München nach Mailand und Rom ab Dezember. Wie die Pläne aussehen und was das für Reisende bedeutet, lest ihr hier.

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Zugverkehr Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Frecciarossa 1000 startet ab Mai mit Probefahrten in Bayern. Der italienische Schnellzug soll ab Dezember neue Direktverbindungen zwischen München, Mailand und Rom ermöglichen. Die Testfahrten sind Teil des Zulassungsprozesses der Hersteller Hitachi und Alstom.

Probefahrten als Vorbereitung für neue Direktverbindungen

Nach ersten Tests im italienischen Netz wurde der umgerüstete Freccirossa 1000 über den Brenner nach Deutschland gebracht. In Bayern und Österreich finden nun umfangreiche technische Prüfungen statt. Die Deutsche Bahn macht aktuell keine genauen Angaben zu den Strecken der Probefahrten.

Schneller von München nach Italien

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember soll es täglich eine Direktverbindung von München nach Mailand und eine nach Rom geben. Die Fahrt nach Mailand dauert dann rund sechseinhalb Stunden – das spart etwa 75 Minuten im Vergleich zur bisherigen Verbindung mit Umstieg. Nach Rom verkürzt sich die Reisezeit um 45 Minuten auf etwa achteinhalb Stunden.

Ausbau des Angebots geplant

Langfristig sind bis zu fünf Hin- und Rückfahrten pro Tag zwischen Deutschland, Österreich und Italien vorgesehen. Perspektivisch soll das Angebot bis nach Berlin und Neapel erweitert werden. Mit der geplanten Eröffnung des Brenner-Basistunnels Ende 2032 könnten sich die Fahrzeiten noch einmal um etwa eine Stunde verkürzen.

Frecciarossa 1000: Komfort und Geschwindigkeit

Der Frecciarossa 1000, auch „roter Pfeil“ genannt, erreicht theoretisch bis zu 400 Kilometer pro Stunde. In Italien stehen den Fahrgästen vier Komfortklassen zur Auswahl: Standard, Premium, Business und Executive.