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Großer Felssturz an der Zugspitze: Warum die Felsen bröckeln und was ihr beim Wandern jetzt beachten solltet

An der Zugspitze hat ein Felssturz für Aufsehen gesorgt: Eine große Staubwolke war weithin sichtbar. Was genau passiert ist, welche Rolle das Wetter spielt und worauf ihr beim Wandern achten solltet, lest ihr im Artikel.

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Sonne an der Zugspitze Sven Hoppe/dpa

An der Zugspitze hat ein großer Felssturz für eine riesige Staubwolke gesorgt. Mehrere Kubikmeter Felsen sind abgebrochen – es war sogar bis ins Tal zu hören. Die Ursache? Der Permafrost schmilzt, weil es immer wärmer wird. Dadurch verlieren die Felsen ihren Halt und stürzen ab. Für Wanderer besteht laut Bergwacht Grainau aktuell keine Gefahr, da der betroffene Bereich abseits der Wanderwege liegt.

Warum bröckelt es an der Zugspitze?

Der Permafrost wirkt wie ein natürlicher Klebstoff für die Berge. Wenn das Eis in den Felsen schmilzt, verlieren sie ihren Halt. Besonders bei anhaltender Wärme kann es dann zu Gesteinsabbrüchen kommen. Wasser dringt in die Spalten, Felsen lockern sich und lösen sich schließlich.

Ist das gefährlich für Wanderer?

Nach Angaben der Bergwacht Grainau sind Wanderwege und Gebäude nicht betroffen. Der Felssturz ereignete sich in einem schwer zugänglichen Bereich. Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte dennoch aufmerksam bleiben: Bei ungewöhnlichen Geräuschen wie Donnergrollen oder sichtbaren Staubwolken empfiehlt es sich, die Tour abzubrechen und umzukehren. Wanderer bzw. Bergsteiger in höheren Lagen sollten einen Helm tragen - grundsätzlich sollte die Ausrüstung an die Tour angepasst werden. Außerdem ist ratsam früh zu starten, weil die Gefahr für Steinschlag bei viel Sonne steigt.