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Herzogstandbahn am Walchensee: Neue Talstation soll bis 2027 entstehen – Fokus auf Barrierefreiheit und Energieeffizienz

Die Herzogstandbahn am Walchensee bekommt nach über 70 Jahren eine neue Talstation. Das moderne Gebäude setzt auf Barrierefreiheit, Energieeffizienz und mehr Komfort für Gäste und Mitarbeitende. Was sich ändert und wie der Zeitplan aussieht, erfahrt ihr hier.

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Konzeptfoto des neuen Gebäudes der Talstation. Foto: Herzogstandbahn GmbH

Die Herzogstandbahn verbindet seit 1954 den Walchensee mit dem Herzogstand und transportiert jährlich rund 155.000 Gäste. Das bestehende Gebäude gibt es bereits seit Betriebsstart der Talstation und wurde lediglich einmal im Jahre 1994 umgebaut. Damit es modernen Anforderungen gerecht wird, soll es jetzt durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser soll bis November 2027 fertiggestellt werden. Die Bahn selbst, die Trasse und die Bergstation bleiben allerdings unverändert.

Barrierefreiheit und neue Ausstattung

Die neue Talstation wird stufen- und schwellenlos gestaltet, um einen barrierefreien Zugang für alle Gäste und Mitarbeitenden zu ermöglichen. Die Zugangsbereiche zu den Seilbahnkabinen werden vergrößert. Im Eingangsbereich sind Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Der Kassenbereich wird neu strukturiert, zusätzlich ist ein Ticketverkauf über Automaten geplant. Die Sanitäranlagen werden erneuert und familienfreundlich sowie barrierefrei ausgestattet.

Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise

Das Konzept der neuen Talstation sieht eine nachhaltige Energieversorgung und den Einsatz moderner Gebäudetechnik vor. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken und den Betrieb ressourcenschonend zu gestalten. Aus diesem Grund wird das Gebäude von außen gut gedämmt, damit im Winter weniger Wärme verloren geht. Geplant sind außerdem eine moderne Wärmepumpe statt Öl- oder Gasheizung und eine größere Solaranlage auf dem Dach und an der Station. Diese soll pro Jahr ungefähr so viel Strom liefern, wie rund 20 Einfamilienhäuser verbrauchen. Was davon gerade nicht gebraucht wird, wird in großen Batterien gespeichert. Begrünte Dächer und Schattenelemente sorgen zusätzlich dafür, dass sich das Gebäude im Sommer weniger aufheizt und weniger Kühlung nötig ist.

Arbeitsbereiche und Betriebswohnungen

Im neuen Gebäude werden Büro- und Pausenräume, Umkleiden sowie Werkstätten und Lagerräume integriert. Die drei bestehenden Betriebswohnungen im Obergeschoss bleiben erhalten und werden modernisiert.

Zeitplan und Finanzierung

Der Baubeginn ist für nach der Sommersaison 2026 vorgesehen, spätestens nach den Herbstferien. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist dann zu Ostern 2027 geplant, die Einweihung der neuen Talstation im November 2027. Die Bauarbeiten sollen so organisiert werden, dass der Fahrgastbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Die Kosten liegen bei rund 5,5 Millionen Euro und werden aus der Kasse der Herzogstandbahn finanziert.

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