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Leihmutterschaft bleibt verboten: CSU und Frauen-Union reagieren auf Spahns Familiengründung

Nach der Geburt von Jens Spahns Sohn durch eine Leihmutter in den USA sorgt das Thema Leihmutterschaft für Diskussionen. Die CSU und die Frauen-Union in Bayern halten am Verbot fest und betonen den Schutz von Frauen und Kindern. Alle Reaktionen und Hintergründe lest ihr hier.

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Jens Spahn Thomas Banneyer/dpa

Die Geburt des Sohnes von CDU-Politiker Jens Spahn und seinem Ehemann durch eine Leihmutter in den USA hat eine breite Debatte ausgelöst. In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten – und daran soll sich nach Ansicht der CSU und der Frauen-Union in Bayern nichts ändern.

CSU und Frauen-Union bekräftigen Verbot der Leihmutterschaft

Der bayerische CSU-Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek betont: „Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten.“ Für die CSU gehe es um die Glaubwürdigkeit der Politik und das eigene Werteverständnis. Holetschek gratulierte Spahn und seinem Mann zur Geburt, machte aber klar, dass die politische Linie eindeutig bleibt.

Schutz von Frauen und Kindeswohl im Fokus

Auch die Vorsitzende der Frauen-Union in Bayern und Sozialministerin Ulrike Scharf spricht sich klar gegen eine Änderung der Rechtslage aus. Sie betont gegenüber ANTENNE BAYERN: „Die Leihmutterschaft ist eine der komplexesten ethischen Fragen unserer Zeit. Für mich steht an erster Stelle der Schutz der Frauen vor Ausbeutung und das Kindeswohl.“ Finanzielle Möglichkeiten dürften nicht über moralische Grundsätze gestellt werden.

Keine Änderung der Rechtslage in Sicht

Finanzielle Möglichkeiten dürfen nicht über moralische Grundsätze gestellt werden.

Sozialministerin Scharf (CSU)

Scharf sieht keinen Bedarf, das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland zu lockern. Die Menschenwürde müsse geschützt und soziale Notsituationen dürften nicht ausgenutzt werden. Die CSU und die Frauen-Union in Bayern halten damit weiterhin an der aktuellen Gesetzeslage fest.