Zum Hauptinhalt springen

Mehrere tödliche Badeunfälle: DLRG warnt vor Übermut, Selbstüberschätzung und Alkohol

Nach einem heißen Wochenende mit mehreren tödlichen Badeunfällen in Bayern warnt die DLRG vor den Gefahren am Badesee. Besonders junge Männer waren zuletzt betroffen. Welche Risiken bestehen und wie ihr euch schützen könnt, lest ihr hier im Überblick.

ANTENNE BAYERN ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG ANTENNE BAYERN Logo
Rettungsring Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach mehreren tödlichen Badeunfällen in Bayern ruft die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zur Vorsicht auf. Immer wieder spielen Übermut, Selbstüberschätzung oder Alkoholkonsum eine Rolle. Auch mangelnde Schwimmkenntnisse führen zu tragischen Unfällen.

Mehrere Tote bei Badeunfällen in Bayern

Die Polizei berichtet, dass es sich bei den Opfern vom Wochenende vor allem um Männer unter 30 handelt. Manche von ihnen konnten nicht beziehungsweise nicht sicher schwimmen. Ein 22-Jähriger ertrank im Tegernsee, ein 20-Jähriger im Weitmannsee bei Kissing (Landkreis Aichach-Friedberg). 

Tipps der DLRG

Die DLRG rät:

Niemals allein oder betrunken schwimmen gehen
Nicht in unbekannte Gewässer springen
Den Körper vor dem Baden langsam abkühlen
Nur in bewachten Badestellen schwimmen
Auf die eigene Fitness achten
Kinder immer im Auge behalten
Bei Unsicherheiten lieber am Ufer bleiben

Gaffer am Weitmannsee

Beim Rettungseinsatz am Weitmannsee haben einige Badegäste mit dem Handy mitgefilmt. Wichtig zu wissen: Wer das tut, macht sich strafbar und muss mit Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe rechnen – auch dann, wenn die Aufnahmen nicht veröffentlicht werden.