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Polizei befreit zwei Malteser-Welpen bei Grenzkontrolle

Bei einer Grenzkontrolle nahe dem oberfränkischen Selb stoßen Beamte auf einen traurigen Fund. Versteckt unter dem Sitz eines Kleintransporters kauern zwei kleine Hunde.

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Grenzpolizei stoppt Welpentransport Grenzpolizeiinspektion Selb/dpa

Selb (dpa/lby) - Die Polizei hat im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel einen illegalen Tiertransport gestoppt und zwei Hunde gerettet. Wie die Grenzpolizeiinspektion Selb mitteilte, kontrollierten die Beamten im Rahmen der vorübergehenden Grenzkontrollen einen rumänischen Transporter auf der Staatsstraße 2179 bei Wildenau. 

Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Polizisten die beiden Malteser-Welpen, die unter dem Beifahrersitz kauerten. Der 26-Jährige am Steuer habe gegenüber den Beamten angegeben, dass er der Eigentümer der Hunde sei. Die für die Einreise zwingend erforderlichen Heimtierausweise habe er jedoch nicht vorgelegt. Zudem seien die Welpen während der Fahrt völlig unzureichend versorgt worden: Laut Polizei führte der Fahrer weder Wasser noch Futter für die Tiere mit.

Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt des Landkreises Wunsiedel griffen die Beamten ein und stellten die kleinen Hunde sicher. Sie wurden in einem Tierheim untergebracht, wo sie nun artgerecht versorgt werden.

Gegen den 26-Jährigen wurde eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-799961/1