Zum Hauptinhalt springen

Unbekannter tötet bis zu 4.000 Fische in Niederbayern

In einer Fischzucht sind mehrere tausend Fische erstickt. Die Polizei vermutet Sabotage und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

ANTENNE BAYERN ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG ANTENNE BAYERN Logo
Polizei Daniel Karmann/dpa

Kreuzberg (dpa/lby) - In Niederbayern sind mehrere tausend Fische qualvoll erstickt. Wie die Polizei berichtete, hatte ein unbekannter Täter in einer Fischzuchtanlage in Kreuzberg (Landkreis Freyung-Grafenau) offenbar mutwillig die Leitungen zu einem Fischbecken getrennt. Aufgrund des Sauerstoffmangels seien dann alle Tiere in dem Becken verendet.

Der Besitzer der Fischzuchtanlage hatte vorübergehend 3.000 bis 4.000 Fische aus einem Weiher in das Becken umgesetzt. Grund war, dass der Züchter den Weiher reinigen wollte. Daraufhin soll eine unbekannte Person nachts die Rohre zu dem Becken gekappt haben. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung sowie wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz und hofft auf Zeugenhinweise.

© dpa-infocom, dpa:260415-930-949195/1