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«Verdammt harte Arbeit» - Ministerin würdigt Spargelanbau

Frischer Spargel aus Bayern wird zwar schon seit kurzem verkauft, nun hat die Saison aber auch offiziell begonnen. Ministerin Kaniber richtet einen Appell an die Verbraucher.

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Spargelsaisoneröffnung Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - Es ist wieder Spargelzeit: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber appelliert an die Menschen im Freistaat, beim Kauf auf heimische Produkte zu setzen. Spargelstechen sei «verdammt harte Arbeit» und Spargel aus der Region «jeden Cent wert», sagte die CSU-Politikerin auf dem Münchner Viktualienmarkt, wo sie zusammen mit Spargelkönigin Franziska Schweiger symbolisch den ersten Spargel stach. 

Die Verbraucherinnen und Verbraucher könnten mit dem Einkaufskorb Politik machen, indem sie Gemüse aus bayerischer Landwirtschaft und somit kurze Transportwege, Transparenz und Frische wählten, sagte Kaniber. Zudem sei Spargel nicht nur ein Genussmittel, sondern auch gesund. Wer überdies im Wirtshaus Spargel bestellt, unterstütze die heimische Gastronomie.

Anbauflächen in Bayern gehen zurück

In Bayern wurde dem Landesamt für Statistik zufolge 2025 auf 3.292 Hektar Spargel angebaut. Die Flächen gehen seit 2018 kontinuierlich zurück. Die Erntemenge war mit gut 20.700 Tonnen zwar seit langer Zeit erstmals wieder gestiegen. Jedoch: 2018 waren noch fast 23.400 Tonnen geerntet worden. 

Das größte zusammenhängende Anbaugebiet liegt in Oberbayern und Schwaben, vor allem rund um Schrobenhausen. Weitere wichtige Spargelgebiete sind Franken sowie in Niederbayern die Region rund um Abensberg und Straubing.

© dpa-infocom, dpa:260401-930-894930/1