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Justin und Emily Baldoni: «Wahrheit hat für sich gesprochen»

Im Mai wurde der Rechtsstreit um den Film «Nur noch ein einziges Mal» zwischen den Hauptdarstellern Blake Lively und Justin Baldoni beigelegt. Nun melden sich der Schauspieler und seine Frau zu Wort.

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US-Schauspieler Justin Baldoni Seth Wenig/AP/dpa

Los Angeles (dpa) - Rund zwei Monate nach der Beilegung des Rechtsstreits mit seiner Kollegin Blake Lively hat sich US-Schauspieler Justin Baldoni auf Instagram zu Wort gemeldet. «Was ich sagen möchte, ist, dass es in den letzten Jahren so viele schmerzhafte Dinge gab, die in die Welt gesetzt wurden», sagte der 42-Jährige in der mehrminütigen Videobotschaft. «Unwahre», fügte seine Frau Emily hinzu. Mit der schwedischen Schauspielerin hat Baldoni zwei Kinder.

Sie hätten den Lärm nicht verstärken und die Justiz arbeiten lassen wollen, sagte Justin Baldoni weiter. «Und die Wahrheit und die Fakten haben für sich selbst gesprochen», fügte Emily Baldoni hinzu. Sie hätten sich in den vergangenen zwei Jahren die meiste Zeit nicht öffentlich geäußert, sagte der Schauspieler weiter. «Und das nicht, weil wir nichts zu sagen hätten.» Jedes Mal, wenn sie ein Video wie dieses aufnehmen wollten, habe ihnen etwas gesagt, es nicht zu tun.

Schauspieler lieferten sich Schlammschlacht

Lively («Gossip Girl»), die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von «Nur noch ein einziges Mal» angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni («Jane the Virgin»), der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden.

Anfang April waren auch etliche von Livelys Vorwürfen von Gericht abgewiesen worden, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollten am Ende Gegenstand eines Prozesses sein. Im Mai kam es dann zu einer außergerichtlichen Einigung der Parteien und damit zu einer Beilegung des Gerichtsstreits. Der Richter sprach Lively aber das Recht zu, die Erstattung von Anwaltskosten zu beantragen. 

Die Schauspielerin fordert von Baldoni und Wayfarer Studios nun rund acht Millionen Dollar (etwa sieben Millionen Euro) zur Erstattung von Anwalts- und Prozesskosten. Dies geht aus Dokumenten vor Gericht in New York hervor. Laut Medienberichten muss das Team um Baldoni bis Mitte Juli auf die Forderung reagieren. Am Ende soll ein Richter über die Höhe der Geldsumme entscheiden.

Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover dreht sich um ein Liebespaar, gespielt von Lively und Baldoni, in einer missbräuchlichen Beziehung.

© dpa-infocom, dpa:260709-930-357216/1