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Polizei nimmt in Bayern zwei mutmaßliche Spione fest

Bei einer Routinekontrolle auf der A6 in Bayern fällt der Polizei ein Auto mit zwei Männern auf. Im Auto finden die Beamten verdächtige Gegenstände. Handelt es sich um ausländische Agenten?

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Blaulicht David Inderlied/dpa

Neuendettelsau/München (dpa) - Bei einer Routinekontrolle in Bayern sind der Polizei möglicherweise zwei ausländische Agenten ins Netz gegangen. Es bestehe der Verdacht, dass die am 12. April auf der Autobahn 6 im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommenen Männer aus Lettland und der Ukraine «im Auftrag einer Vereinigung beziehungsweise einer Einrichtung außerhalb Deutschlands handelten», teilte das Landeskriminalamt in München mit.

Im Auto der beiden Männer hätten die Beamten bei der Kontrolle «diverse verdächtige Gegenstände» sichergestellt, hieß es weiter. Darunter seien gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Telefone samt SIM-Karten gewesen. Nach Angaben der Polizei ist der lettische Staatsangehörige 45 Jahre alt, der Ukrainer sei 43 Jahre alt. Die beiden Männer seien in ihrem Auto auf dem Weg in Richtung Waidhausen/Pilsen unterwegs gewesen.

Die beiden Männer hätten keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Derzeit sitzen sie in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken sowie des Verschaffens von gefälschten Ausweisen ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:260423-930-982324/2