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Ein Toter und mehrere Verletzte im Bus bei Unfall in Hamburg

Ein Linienbus kollidiert mit einer Lok – ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Wie die Einsatzkräfte am Unfallort vorgehen und was bisher bekannt ist.

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Zug kollidiert mit Bus in Hamburg Marcus Golejewski/dpa

Hamburg (dpa) - Beim Zusammenstoß eines Linienbusses mit einer Hafenbahn-Lokomotive in Hamburg ist ein Mensch ums Leben gekommen - mehrere weitere sind verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Nachmittag an einem unbeschrankten Bahnübergang im Stadtteil Wilhelmsburg. Mehrere Personen in dem Linienbus seien verletzt worden, ein Opfer sei noch am Unfallort gestorben. 

Der Busfahrer wurde laut einem Feuerwehrsprecher lebensgefährlich verletzt. Zwei Fahrgäste erlitten den Angaben zufolge schwere Verletzungen, sechs weitere wurden leicht verletzt. Die Verletzten kamen in verschiedene Krankenhäuser. Die Polizei sperrte den Unfallbereich für die Rettungsarbeiten, an denen nach Feuerwehrangaben in der Spitze 80 Einsatzkräfte beteiligt waren, weiträumig ab. Die Feuerwehr mit dem Rettungsdienst beendete ihren Einsatz am Abend und übergab die Unfallstelle an die Polizei.

Linienbus stark zerstört

Auf Bildern von der Unfallstelle ist ein im Front- und Seitenbereich stark zerstörter Linienbus zu erkennen. Rettungskräfte bargen die Verletzten durch die zerborstene Front des Fahrzeugs. Angaben zur Unfallursache und zur Identität der getöteten und verletzten Personen lagen zunächst nicht vor. 

Die Polizei nahm Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache auf. Polizistinnen und Polizisten der Fachdienststelle für Todesermittlungen des Landeskriminalamts und Sachverständige seien im Einsatz. Eingesetzt wurde auch ein 3D-Scanner, um ein detailliertes Bild der Unfallstelle zu erzeugen.

Für Angehörige der Busfahrgäste wurde eine Sammelstelle an der Bushaltestelle in der Nippoldstraße eingerichtet.

Weiterer Unfall im Sommer 2025

Zuletzt war es im vergangenen Sommer zu einem Zusammenstoß einer Rangierlok der Hafenbahn mit einem Lastwagen in Wilhelmsburg gekommen. Damals liefen rund 17.000 Liter Sojaöl aus. Es gab zwei Leichtverletzte.

© dpa-infocom, dpa:260116-930-555884/4