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Oktoberfest 2026: Das ist neu auf der Wiesn

Am 19. September startet das 191. Oktoberfest in München - und es gibt einiges zu entdecken. Drei neue Fahrgeschäfte, ein neues Festzelt und höhere Bierpreise erwarten euch auf der Theresienwiese. Bis zum 4. Oktober heißt es wieder 16 Tage lang: O'zapft is!

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Oktoberfest 2026 Sven Hoppe/dpa

Wann startet das Oktoberfest 2026?

Die Wiesn beginnt am Samstag, 19. September 2026, und dauert bis Sonntag, 4. Oktober. Oberbürgermeister Dominik Krause übernimmt erstmals in seiner Amtszeit den Fassanstich um 12 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle. Traditionell reicht er die erste Maß an Ministerpräsident Markus Söder weiter.

Die Festzelte haben werktags von 10 bis 23:30 Uhr geöffnet, freitags bis Mitternacht, samstags von 9 bis 24 Uhr und sonntags von 9 bis 23:30 Uhr.

ANTENNE BAYERN auf der Wiesn

Marion Schieder bringt das Oktoberfest zu euch nach Hause: ANTENNE BAYERN sendet dieses Jahr erstmals täglich aus dem gläsernen Studio im Kufflers Weinzelt. Von prominenten Gästen bis zu echten Wiesn-Momenten – alle Infos und Hintergründe zur neuen Sendung lest ihr hier.

Welche neuen Fahrgeschäfte gibt es 2026?

Drei Attraktionen feiern dieses Jahr ihre Wiesn-Premiere. Beim Rundfahrgeschäft "Shake & Roll" können sich die Gondeln während der Fahrt frei überschlagen. Das neue Lauf- und Schaugeschäft "Fisherman's" führt euch auf drei Etagen durch ein Fischerdorf mit Wassereffekten und startet mit einem 15 Meter langen Laufparcours.

Dazu kommt das "Chaos Pendel" zurück auf die Wiesn: Es wirbelt euch in bis zu 42 Metern Höhe mit Tempo 80 durch die Luft.

Gibt es ein neues Festzelt?

Ja: "Bartls Flößerstadl" ersetzt kurzfristig die bisherigen Münchner Stubn. Das Zelt von Klaus Bartl greift die Geschichte der Münchner Flößerei auf und bietet 398 Gästen Platz, mit regionalen und Bio-Produkten auf der Speisekarte.

Auch beim Paulaner-Festzelt gibt es einen Wechsel: Christine und Lorenz Stiftl übernehmen als neues Wirtepaar. Bodo's Cafézelt bekommt zudem einen kompletten Neubau aus Holz.

Was kostet die Maß Bier 2026?

Eine Maß Festbier kostet zwischen 14,90 und 15,90 Euro - im Schnitt 15,61 Euro und damit rund 2,38 Prozent mehr als im Vorjahr. Am günstigsten kommt ihr in der Augustiner-Festhalle mit 14,90 Euro weg.

Am teuersten wird es unter anderem im Armbrustschützen-Festzelt, in der Bräurosl und im Löwenbräu-Festzelt mit jeweils 15,90 Euro pro Maß.

Was ändert sich bei der Sicherheit?

Nach Überfüllungssituationen im Vorjahr hat die Stadt kräftig nachgerüstet. 26 KI-gestützte Kameras sollen gefährliche Menschenansammlungen frühzeitig erkennen, zusätzlich überwachen 56 polizeiliche Kameras das Gelände.

Rund 600 Polizeibeamte sind im Einsatz, unterstützt von Kräften aus acht Ländern, dazu bis zu 1.600 Ordner. Über die SafeNow-App könnt ihr im Notfall schnell Sicherheitspersonal rufen. Neu verboten sind außerdem Champagner-Duschen in den Zelten.

Was solltet ihr sonst noch wissen?

Das Fundbüro ist umgezogen: Ihr findet es jetzt im Deutschen Museum Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe, täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Rollstühle könnt ihr ab sofort online reservieren, für Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen gibt es neue Sonnenblumen-Schlüsselbänder.

An den Familientagen am 22. und 29. September gibt es bis 19 Uhr ermäßigte Preise an Fahrgeschäften und Ständen. Der Eintritt zur Wiesn selbst bleibt wie immer kostenlos.

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