10.09.2021 | Gesundheit Hochwassermücken: Darum jucken Stiche dieses Jahr stärker

Mücken im Sommer kennen wir alle. Aber dieses Jahr sind vor allem die Hochwassermücken bei uns – und deren Stiche jucken besonders stark.

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Unter den Hochwassermücken gibt es verschiedene Arten. Besonders schmerzhaft ist aber die Kriebelmücke. Ihr Stich juckt besonders stark und kann zu schweren Entzündungen führen.

Warum es so stark juckt

Die Kriebelmücke sticht nicht wie andere Mücken, sie macht ein kleines Loch in unsere Haut, um an unser Blut zu kommen. Mit ihrem Speichel betäubt sie dann die Stelle und bremst die Blutgerinnung aus: so bemerken wir sie nicht und sie kann in Ruhe an unserem Blut saugen.

Problem dabei – wir reagieren allergisch auf den Speichel der Mücke. Erst merken wir aber nur ein kleines Jucken. Nach einer Weile bildet sich dann eine bis zu zwei Zentimeter große Rötung mit einem kleinen blutunterlaufenen Punkt in der Mitte – und der fühlt sich an wie ein Dorn in der Haut. Der Stich juckt dann richtig stark und kann sich sogar zu einem blauen Fleck entwickeln.

Was man nicht tun sollte

Ganz wichtig! So sehr es auch juckt und nervt. Man sollte auf keinen Fall an der Stelle kratzten. Dadurch kommen Dreck und Bakterien in die Wunde und sie entzündet sich noch mehr als sowieso schon.

Am besten Hilft: die Stelle erst desinfizieren und dann kühlen, um den Juckreiz zu lindern. 

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