07.02.2022 | Haustiere Das hilft bei Angst vor Hunden

Respekt vor großen Hunden haben viele. Doch wer beim Anblick eines Hundes Schweißausbrüche oder Herzrasen kriegt, leidet an dieser Angst. Wir zeigen euch Tipps, die euch helfen.

Foto: Wade Austin Ellis/unsplash

Wenn einem beim Spaziergang ein Hund entgegenkommt, reagieren die meiste mit Vorsicht. Das ist ganz natürlich. Doch was, wenn jemand alleine beim Anblick eines Hundes, egal ob klein oder groß, regelrecht Panik bekommt? Je nach Ausmaß der Hundephobie kann die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein. Canophobie, so heißt diese Angst. 

Wir haben ein paar Tipps für euch gesammelt, die im Alltag weiterhelfen können:

Ruhe bewahren

Versucht ruhig zu atmen! Klingt banal, oder? Doch ein Hund nimmt das Positiv war, denn wenn der Mensch nervös ist, überträgt sich diese Unsicherheit auf das Tier. Insgesamt ist Ruhe angesagt, denn läuft man davon, könnte der Hund meinen, man wolle mit ihm spielen. Am besten ganz woanders hinschauen, denn wird ein Hund angestarrt, könnte er das als Kontaktaufforderung missverstehen.

Ist die Panik groß, fällt Ruhe natürlich schwer. Dann kann eine Therapie helfen, mit der Angst umzugehen. Dabei werden unter anderem Beruhigungs- und Entspannungstechniken gelernt. Ziel ist, wieder normal den Alltag leben zu können. Denn manche Menschen gehen sogar kaum aus dem Haus, um keinem Hund zu begegnen.

Geduld und Zeit

Bringt Geduld und Zeit mit und setzt euch realistische Therapieziele. Da sich die Hundephobie oft über Jahre hinweg aufgebaut hat oder die Ursache in der Kindheit liegt, lässt sich die Angst vor Hunden nicht von heute auf morgen beheben.

Signale des Tieres deuten lernen
  • Ein Bellen oder Knurren ist eine Warnung. Dies wissen die meisten Menschen. Doch auch wenn das Fell gesträubt ist oder der Hund seine Ohren anlegt, steht der Hund meistens kurz vor dem Angriff.
  • Auch das Wedeln mit dem Schwanz ist nicht immer ein Zeichen von Freude. Eine Unsicherheit oder eine innerliche Erregung kann Grund dafür sein. In manchen Fällen sind diese Tiere ebenfalls aggressiv. 
  • Die meisten Hunde, die ängstlich sind, klemmen ihren Schwanz zwischen ihre Beine. Hunde, die den Schwanz nach hinten oder oben gestreckt haben, deuten jedoch Aggressionen an. 

Wer diese Zeichen richtig deutet, kennt schon einmal die Sprache der Tiere und versteht, was der Hund mit seinem Verhalten gerade mitteilt.

Schöne Gedanken

Auch das mag zu Beginn banal klingen. Doch wenn man nicht an seine Angst denkt, kann sie einen nicht übermannen. Wie wäre es mit dem schönsten Urlaubsziel? Oder vielleicht an den letzten Moment, in dem ihr lauthals gelacht habt? Den Fokus und seine Gedanken auf andere Dinge zu legen, kann Wunder bewirken.

Wichtig ist, dass ihr eure Angst vor Hunden akzeptiert. Macht euch aber dennoch bewusst, dass ihr diese Angst nur überwinden könnt, wenn ihr euch dieser stellt. Und irgendwann könnt ihr dann vielleicht ohne jegliche Bange dem Hund nahekommen.