13.07.2022 | Haustiere Hitzschlag beim Tier: Tipps für Erste Hilfe

Wie reagiere ich, wenn mein Haustier einen Hitzschlag erleidet? Wir haben die wichtigsten Maßnahmen für euch zusammengefasst!

Foto: dife 88 / pixabay

Hunde und Katzen sind viel hitzeempfindlicher als wir Menschen, da sie weniger Schweißdrüsen haben: bei den Vierbeinern sind sie nur an den Pfoten und an der Nase – anders als bei uns auf der ganzen Haut. Obendrauf haben sie ein dickes, warmes Fell - wenn es heiß wird, kann es also schnell vorkommen, dass sie einen Hitzschlag erleiden.

Wie macht sich ein Hitzschlag bei Tieren bemerkbar?
  • - Sie sind leicht abwesend, wirken schwach oder unsicher
  • - Bei Hunden: übermäßiges Hecheln / Bei Katzen: Maulatmung
  • - Sie fangen an zu taumeln, brechen zusammen oder werden bewusstlos
  • - Ihre Körpertemperatur ist höher als 40 Grad
Wie vermeide ich einen Hitzschlag bei Tieren?

Wichtig ist, dass den Tieren regelmäßig die Möglichkeit gegeben wird, sich abzukühlen. Das kann im Schatten, im Wasser oder auch mit einer kühlen Dusche sein. Hier ist aber wichtig: nicht zu kalt abduschen, weil sonst der Hitze-Unterschied zu groß ist. Auch wichtig ist, dass das Tier genügend Wasser zum Trinken hat. Schaut also, dass der Napf immer voll ist und ihr, wenn ihr unterwegs seid, eine Flasche mit frischem Wasser mitnehmt. Zum Schluss noch die Grundregel: lasst euer Tier niemals in einem abgeschlossenen, heißen Auto zurück, auch nicht mit offenem Fenster. In Autos kann es im Sommer teilweise bis zu 60 Grad haben!

Was kann ich tun, wenn mein Tier einen Hitzschlag erleidet?

Als aller Erstes: Abkühlen. Bringt euer Tier so schnell wie möglich an einen kühlen Ort, der gut belüftet ist. Es geht im ersten Schritt darum, die Körpertemperatur nach unten zu bringen. Duscht das Tier also auch ab oder wickelt es in einem nassen Laken ein. Im nächsten Schritt solltet ihr dafür sorgen, dass die Körpertemperatur nicht wieder steigt: gebt eurem Tier also genügend zu trinken und lasst es sich in Ruhe akklimatisieren. Wenn das nicht Hilft: im Zweifel immer zum Tierarzt fahren.