18.09.2020 | Job & Berufsleben Arbeiten im Außendienst in Bayern: Ob Ihnen dieser Job liegt?

Bayern ist ein großes Gebiet, welches nicht von einem einzigen Mitarbeiter eines Unternehmens betreut werden kann. Daher unterteilen die Unternehmen ihre Aufgaben auf zwei Abteilungen.

Zum einen auf den Innendienst, dessen Aufgaben sich auf die Abklärung im Haus konzentrieren. Der Aussendienst hingegen ist beim Kunden vor Ort, um direkt Probleme anzusprechen, zu beraten sowie Lösungen zu suchen. Eine Harmonie aus Innen- sowie Außendienst sorgt dafür, dass Unternehmen zufriedene Kunden sowie wachsende Gewinnzahlen verbuchen können. Für viele Berufseinsteiger oder Berufseinsteigerinnen, aber auch für alte Hasen ist es schwer, die Frage nach der passenden Abteilung zu beantworten. Was spricht für und was gegen den Innen- oder Außendienst? Woran erkennen Sie, ob Sie der typische Innen- oder Außendienstler sind?

Lange Fahrten vorprogrammiert: Zur Ablenkung trägt Antenne Bayern bei

Der Außendienstler kann als das Zwischenstück zwischen Unternehmen und Kunden gesehen werden. Zwar laufen zahlreiche Prozesse heute in der Digitalität, per Telefon oder E-Mail ab, doch noch immer wünschen sich Kunden einen Vertreter vor Ort. Dieser kann sich mit der Problematik auseinandersetzen oder gezielte Lösungen suchen. Daher ist es für einen Außendienstmitarbeiter wichtig, gerne mit dem Auto über Bayerns Autobahnen und Landstraßen zu fahren sowie selbstständig zu arbeiten.
Hierbei haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Lieblingsmusik zu folgen. Schalten Sie Antenne Bayern ein, um sich vor dem Treffen mit dem Kunden noch einmal locker zu machen, abzuschlaten sowie Energie zu tanken. Schließlich müssen Sie sich vor Ort zumeist allein dem Kunden gegenüberstellen und dessen Sorgen oder Unzufriedenheit entgegennehmen. Das Betreuen von Bestandskunden zählt zum Hauptgeschäft, wird aber immer wieder von der Kundenakquise begleitet. Schließlich sollen Sie sich und das Unternehmen auch bei neuen Kunden präsentieren, die dann in Zukunft zu einem treuen Kunden werden. Das Erstellen von Angeboten gehört daher ebenfalls zum Job des Außendienstlers. Doch nicht nur beim Kunden vor Ort ist der Arbeitsplatz des Außendienstlers. Es zählt zu seinen Aufgaben, das Unternehmen zu repräsentieren. Dies gelingt auch auf Messen sowie anderen Events. Daher sollten Sie sich nicht scheuen, vor vielen Menschen zu sprechen und diese in Ihren Bann zu ziehen. Dies führt zugleich zu einer hohen Anforderung an Personen, die sich beruflich im Aussendienst sehen.

Charaktereigenschaften und Fähigkeiten


Es gibt zahlreiche Anforderungen, welche an einen Außendienstmitarbeitenden gestellt werden. Hier finden Sie zahlreiche Stellenangebote, aus denen klar ersichtlich die Anforderungen an Ihre Person hervorgehen:
Zunächst sollten Sie sich gut organisieren können. Denn zu welchem Zeitpunkt Sie welchen Kunden besuchen, bleibt meist Ihnen überlassen. Dies stimmen Sie vor Ort oder telefonisch mit Ihrem Unternehmen, aber auch mit den Kunden direkt ab. Zum Zweiten sollten Sie eine hohe Lust auf das Verreisen mit dem Flugzeug oder dem Auto mitbringen. Sie besuchen schließlich nicht nur Kunden innerhalb Bayerns, sondern je nach Gebietszuteilung deutschland-, europa- oder weltweit. Die Stellenangebote werden jedoch klar ersichtlich mit der Reichweite Ihrer Zuständigkeit beschrieben. So können Sie sich noch vor der Bewerbung au das zukünftige Arbeitsumfeld einstellen.
Hierbei kommt es steig auf Ihr souveränes Auftreten dem Kunden gegenüber an. Finden Sie schnell einen Mittelweg aus freundlicher Abstimmung mit dem Kunden, aber auch einem dominanten Auftreten? Ebendies ist in Ihrem Alltag gefordert. Denn nicht zu selten erwarten sich die Kunden Leistungen, welche das Unternehmen in diesem Umfang nicht bieten kann. Sie müssen dann einen Mittelweg finden, den Kunden dennoch an Board zu halten, ihm jedoch gleichzeitig technische Schwierigkeiten sowie Unmöglichkeiten aufzuzeigen.

Ein weiteres Talent, das Sie im Laufe der Jahre erlernen oder mitbringen sollten, ist das Verkaufsgeschick. Dieses setzt sich zum einen aus Empathie für den Gegenüber, aber auch aus Menschenkenntnis zusammen. So müssen Sie die Person, mit der Sie gerade sprechen, schnell einschätzen lernen. Versuchen Sie unterschwellige Anspielungen zu erkennen sowie sich in die Lage des Kunden zu versetzen. Welche Wünsche könnten sich hinter den geschilderten Problemen oder Anregungen verbergen? Oftmals erwarten Kunden von Ihren zuständigen Außendienstlern, dass Wünsche ohne direkte Ansprache erkannt werden. Hinzu kommt ein sicheres sowie gepflegtes Auftreten. Schließlich repräsentieren Sie ein ganzes Unternehmen, ein Produkt sowie eine Philosophie. Das gelingt nicht in der abgenutzten Jeans oder dem ausgewaschen Shirt.

Innendienstler unterstützen den Außendienst

Eventuell reizen Sie die Aufgaben des Innendienstes mehr. Dieser hat die Aufgabe, den Außendienst optimal zu unterstützen. Je mehr Aufgaben vom Innendienst übernommen werden, desto präzisier sowie besser kann sich der Außendienst auf die Betreuung der Kunden einstellen. Daher lagern zahlreiche Firmen zumeist die Abfrage nach Bedarf sowie Bestellungen komplett an den Innendienst aus. Ebenso werden spezielle Rückfragen des Kunden vor Ort besprochen, da es somit möglich ist, die Konstruktion oder Fertigung direkt in die Beantwortung der Fragestellung einzubeziehen. Oftmals agieren Innen- sowie Außendienst Hand in Hand. Termine vereinbart der Innendienst flexibel für den Außendienst, sodass sich dieser nicht mehr um Organisatorisches kümmern muss.

Wenn Sie den Kontakt zum Kunden suchen, aber nicht gerne verreisen, ist der Innendienst die perfekt Anlaufstelle für Sie. Schließlich können Sie den Kontakt zum Kunden entspannt aus dem Büro heraus pflegen, ohne vor Ort sein zu müssen. Doch auch der Innendienstler muss schnell sowie leicht mit einem Menschen in Kontakt treten können. Dies ist nicht nur bei Telefonaten oder E-Mail-Gesprächen mit dem Kunden wichtig.
Auch das Zusammenspiel zwischen Ihnen und dem Außendienstmitarbeitenden ist entscheidender Pfeiler einer hochwertigen Arbeit. Schließlich müssen Sie sich regelmäßig abstimmen, um eine saubere Schnittstelle zu erschaffen. Sie als Innendienstler haben des Weiteren Zugang zu wichtigen Informationen sowie Daten. Ebendiese sollten Sie dem Außendienstler bereitstellen, um den Auftritt beim Kunden zu optimieren. Sie können Verkaufsstatistiken auswerten, Informationen über typisches Kaufverhalten analysieren oder neue Produkttrends vorzeigen.

Eine Entscheidung treffen


Eine Entscheidung zu treffen erfolgt auf Basis persönlicher Vorlieben, Stärken und Schwächen. Jedoch kann es helfen, sich eine Pro- und Contra-Liste bezüglich der Arbeiten als Außendienstmitarbeiter zu machen. Zu den klaren Vorzügen dieses Berufs gehört die freie Zeiteinteilung. Sie entscheiden, wann Sie welchen Kunden besuchen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Arbeiten auch im Home-Office zu verrichten. Der persönliche Kundenkontakt eignet sich sehr gut für Menschen, die gerne Abwechslung erfahren sowie offen auf Menschen zugehen können. Zudem sind gute Verdienstchancen, besonders durch Provisionen, zu erwarten.
Nachteilig ist allerdings die starke Einspannung in den Beruf. Es gibt kaum einen Tag, der dem geregelten Nine-to-five Job entspricht. Vereinsmitgliedschaften, die das regelmäßige Erscheinen zu einer Uhrzeit erfordern oder das Familienleben könne dadurch erschwert werden. Ebenso müssen Sie sich mit dem Einzelkämpfertum anfreunden. Schließlich stehen Sie des Öfteren allein dem Kunden gegenüber. Zielvorgaben erhöhen zusätzlich den Druck.