10.04.2019 | Reise Verbotene Urlaubssouvenirs: So vermeidet ihr Ärger mit dem Zoll

Pflanzen und gar kleinere Tiere sind für viele Reisende immer noch ein beliebtes Souvenir. Was viele nicht wissen, dass die Artenvielfalt der Länder meist unter Naturschutz steht und bei der Rückreise empfindliche Strafen vom Zoll drohen. Eine Webseite informiert jetzt, welche Mitbringsel verboten sind.

Foto: Daniel Karmann/dpa

Im vergangenen Jahr musste der Zoll bundesweit mehr als 1.300 Beschlagnahmeverfahren wegen geschützter Tiere oder Pflanzen einleiten. Diese wurden zumeist als Urlaubssouvenir von Touristen mitgenommen und an den Flughäfen vom Zoll entdeckt. Viele wissen nicht einmal, dass es sich dabei um eine Straftat handelt. Die illegale Einfuhr von geschützten Pflanzen und Tieren verstößt aber gegen den Artenschutz.

Oftmals werden Reisenden in den Urlaubsländern Andenken, wie Handtaschen aus Schlangenleder, Korallen, ausgestopfte Tiere oder exotische Pflanzen verkauft. Hier kann es auf der Rückreise aber schnell Ärger mit dem Zoll geben. Wer gegen die Artenschutzbestimmungen verstößt, dem drohen hohe Bußgelder oder im schlimmsten Fall sogar ein Strafverfahren.

Vor der Reise informieren

Die Artenschutzbestimmungen sind streng reguliert und unterscheiden sich von Land zu Land. Um hier den Überblick zu behalten und Strafen zu vermeiden, empfiehlt es sich vor Reiseantritt die jeweiligen Zollbestimmungen für das Land zu prüfen. Das Hauptzollamt Nürnberg hat jetzt eine Webseite veröffentlich, auf der ihr prüfen könnt, welche exotischen Souvenirs erlaubt sind und welche nicht. 

Verbotene Souvenirs für eurer Reiseland prüfen