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Bayern hat sich bei Kane-Vertrag «nach der Decke gestreckt»

Harry Kane bleibt bis mindestens 2029 in München. Der Verein feiert die Vertragsverlängerung mit dem Torjäger - auch wenn sie sehr kostspielig ist. Der Vorstandsvorsitzende erklärt den Deal.

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FC Bayern - Vertragsverlängerung von Kane Matthias Balk/dpa

München (dpa) - Bundesliga-Krösus FC Bayern München hat sich für die mit aller Macht angestrebte Vertragsverlängerung mit Torjäger Harry Kane um zwei Jahre bis 2029 finanziell «nach der Decke gestreckt». Das sagte der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen (59) bei einer Pressekonferenz auf dem Vereinsgelände, ohne wie üblich konkrete Zahlen zu nennen. 

«Natürlich ist doch klar, dass der weltbeste Spieler auch einen Top-Vertrag bei uns hat», sagte Dreesen über den gerade mit dem Ballon d'Or ausgezeichneten Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Der 33 Jahre alte Kane soll beim deutschen Rekordmeister deutlich über 20 Millionen Euro im Jahr verdienen. 

Bayern-Boss: Kane war und ist «jeden Cent wert» 

«Es ist für uns ein großer Vertrag für einen großen Spieler», sagte Dreesen. «Vor drei Jahren war das für uns der größte Transfer, den wir in dieser Dimension je gemacht haben. Wir haben damals gesagt, wir sind ein Stück weit All-in gegangen. Harry war aber jeden Cent wert, in vielerlei Hinsicht», sagte der Bayern-Chef. 

Kane kostet den FC Bayern aber nicht nur viel Geld. Er spielt mit seinen Toren und seinem Beitrag zu Siegen und Titeln auch viel Geld ein. Und er verleiht dem Verein nationale und internationale Strahlkraft, wie rund um die Ballon-d'Or-Verleihung «messbar» bei der weltweiten medialen Aufmerksamkeit gewesen sei, wie Dreesen erklärte. Das gelte gerade auch auf Social Media. 

«Auch unsere Sponsoren sind nicht nur beim FC Bayern, sondern bei dem Club, der den weltbesten Spieler bei sich hat», ergänzte Dreesen. 

«Es ist ja klar: Wenn wir attraktiv sein wollen im europäischen Umfeld, wenn wir um die europäische Spitze spielen wollen, müssen wir wirtschaftlich stark sein», sagte der 59-Jährige. «Wir wollen jeden Cent, den wir verdienen, einsetzen, um so gut zu sein, wie es irgend geht. Das oberste Ziel ist, wir wollen die beste Mannschaft haben, auch gegen die wirtschaftliche Übermacht anderer Clubs.»

© dpa-infocom, dpa:261105-930-950590/2