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Cyberangriff auf Kühlhäuser von Metzgerei - hoher Schaden

Bis zu 150 Grad in den Kühlhäusern: Cyberkriminelle manipulierten die Technik einer Oberpfälzer Metzgerei. Das bewahrte den Betrieb vor einem noch größerem Schaden.

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Fleischtheke Bernd Weißbrod/dpa

Regensburg (dpa/lby) - Cyberkriminelle haben mehrere Kühlhäuser einer Metzgerei in der Oberpfalz manipuliert und dadurch einen hohen Schaden angerichtet. Die Täter veränderten die Temperatureinstellung in der Nacht zum Montag so, dass sich die Kühlhäuser auf bis zu 150 Grad erhitzten, wie das Polizeipräsidium in Regensburg mitteilte. 

Der Metzgerei im Landkreis Neustadt an der Waldnaab entstand nach aktuellem Ermittlungsstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich. Der Cyberangriff sei rechtzeitig entdeckt worden, so dass ein höherer Schaden vermieden werden konnte, hieß es von der Polizei. Der Vorfall stehe möglicherweise im Zusammenhang mit weiteren Cyberangriffen in der Nacht zum 2. November auf Kühlsysteme von Supermärkten in Europa. 

Auch ein Supermarkt im niederbayerischen Reisbach war jüngst Opfer davon geworden und hatte einen Großteil der Ware in den Kühlregalen und -truhen entsorgen müssen. Die Polizei rät betroffenen Unternehmen, die Cyberangriffe umgehend zu melden. Dadurch könnten digitale Spuren gesichert, weitere Schäden möglichst verhindert und Ermittlungen zur Identifizierung der Täter eingeleitet werden, teilte das Präsidium mit.

© dpa-infocom, dpa:261104-930-941951/1