Fernpass gesperrt - Bislang kein Chaos in Bayern
In Bayern und Baden-Württemberg beginnen gerade die Ferien, deshalb war die Sorge vor einem Verkehrschaos auf dem gesperrten Fernpass groß. Traf das aber tatsächlich ein?
Imst/Füssen (dpa/lby) - Das befürchtete Verkehrschaos in Bayern wegen der Sperrung des Fernpasses in Österreich zu Ferienbeginn ist ausgeblieben. Wie die Polizei mitteilte, fließt der Verkehr auf der Route uneingeschränkt. Grund für die Sperrung war eine Demonstration, mit der Anwohner gegen die Verkehrsflut auf der Strecke demonstrieren wollten. Die Protestaktion sollte noch bis 12.00 Uhr laufen.
Am Grenztunnel in Füssen gebe es ein minimales Verkehrsaufkommen und keine Stauungen, berichtete ein Polizeisprecher am Vormittag. Darüber hinaus sei auffällig, dass es wenig Einreiseverkehr aus Österreich gebe. Um 9.45 Uhr am Samstagmorgen wurde der Fernpass gesperrt.
Die Straße ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung von Deutschland nach Österreich und weiter nach Italien. Die Behörden befürchteten im Vorfeld lange Staus und rieten dringend, die Region weiträumig zu umfahren.
Ende Juni war eine ähnliche Sperre ohne größere Beeinträchtigungen verlaufen. Doch diesmal fällt die Demonstration auf den Beginn der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg.